Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studentisches Wohnen: WGs immer beliebter

19.07.2007
Die Wohngemeinschaft ist mit einem Anteil von 25% die beliebteste und wichtigste Wohnform der Studierenden in Deutschland. 23% der Studierenden wohnen noch bei ihren Eltern, allerdings mehr die Männer als die Frauen.

Je ein Fünftel wohnt alleine oder mit Partner bzw. Partnerin, 11% der Studierenden leben im Wohnheim, am häufigsten in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Sachsen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Diese neuen Daten aus seiner inzwischen 18. Sozialerhebung teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde sagte heute bei der feierlichen Einweihung eines neuen Studierendenwohnheims des Studierendenwerks Vorderpfalz in Worms, dass die Studentenwerke allerdings für die kommenden Jahre mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Wohnheimplätzen rechnen.

"Auf das deutsche Hochschulsystem kommen deutlich mehr und deutlich jüngere Studierende in zeitlich verdichteten Bachelor- und Master-Studiengängen zu; für sie werden die campusnahen und preisgünstigen Wohnheime der Studentenwerke zusätzlich attraktiv", sagte Meyer auf der Heyde in Worms.

Mit einer durchschnittlichen Monatsmiete von 201 Euro einschließlich aller Nebenkosten ist das Wohnheim die mit Abstand günstigste Wohnform für Studierende. Im Bundesdurchschnitt geben sie für die Miete 266 Euro im Monat aus. Die 58 Studentenwerke in Deutschland bieten in ihren mehr als 1.000 Wohnheimen bundesweit rund 180.000 Plätze. Das heute eingeweihte Studierendenwohnheim des Studierendenwerks Vorderpfalz an der Bebelstraße in Worms bietet Unterkunft für 104 Studierende vornehmlich der Fachhochschule Worms; die Warmmiete beträgt 200 Euro im Monat.

... mehr zu:
»Sozialerhebung »Wohnform »Wohnheim

In der neuen Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks können die studentischen Wohnformen bis zum Jahr 1953 zurückverfolgt werden. Die bis Mitte der 1960er Jahre dominierende Untermiete ist zu Gunsten der eigenen Wohnung und der studentischen WG zur Bedeutungslosigkeit herabgesunken; heute wohnen nur noch 2% der Studierenden zur Untermiete. Die Studi-WG ist ein Produkt der gesellschaftlichen Umwälzungen nach 1968; im Vergleich zur Sozialerhebung von 2003 ist der Anteil der Studierenden, die in einer WG leben, von 22% auf 25% gestiegen. Immerhin 23% der Studierenden leben noch bei ihren Eltern, allerdings deutlich mehr Männer (26%) als Frauen (19%). Allerdings scheint das berühmte "Hotel Mama" eher eine Notlösung zu sein, denn die Elternwohner sind laut Sozialerhebung am unzufriedensten mit ihrer Wohnsituation.

Die 18. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks im Internet:
www.studentenwerke.de
www.sozialerhebung.de
Kontakt: Stefan Grob, Telefon: 030/ 29 77 27-20, Mobil: 0163/ 29 77 272, E-Mail: stefan.grob@studentenwerke.de

Stefan Grob | idw
Weitere Informationen:
http://www.studentenwerke.de
http://www.sozialerhebung.de

Weitere Berichte zu: Sozialerhebung Wohnform Wohnheim

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten