Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NEG-Umfrage 2007 - E-Business kommt bei kleinen Unternehmen an

13.06.2007
Informationen zu elektronischen Geschäftsprozessen stark gefragt

Kleinere Unternehmen nutzen zunehmend das Internet für ihre Geschäfte: Von der E-Mail-Kommunikation (77,8 Prozent) über den Online-Kundenservice (21,5 Prozent) bis hin zur Beteiligung an elektronischen Ausschreibungen (20,2 Prozent) spielen elektronische Geschäftsprozesse eine immer stärkere Rolle - mit weiteren Zuwächsen in den kommenden Jahren. Dies ist ein zentrales Ergebnis der diesjährigen Umfrage des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG), die auch einen erhöhten Informationsbedarf bei Unternehmen zum Thema E-Business feststellt.

"Während große Konzerne längst in elektronische Geschäftsprozesse investiert haben, scheuten mittlere und kleine Unternehmen diesen Schritt noch oft. Dies hat sich, wie die vorliegende Umfrage ergeben hat, in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt", sagt Studienleiter Dr. Kai Hudetz von ECC Handel, Köln.

Bundesweit beteiligten sich 2.537 Unternehmen an der Online-Untersuchung "Elektronischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk". In der Stichprobe sind kleinere Unternehmen besonders gut vertreten: Mehr als die Hälfte der Befragten beschäftigen weniger als 10 Mitarbeiter. Alle Wirtschaftszweige sind angemessen vertreten, rund 40 Prozent der teilnehmenden Unternehmen erbringen Dienstleistungen.

Unternehmen wünschen Unterstützung

Parallel zur gestiegenen Nutzung benötigen die Unternehmen zunehmend Informationen: Den größten Bedarf haben die kleineren Betriebe zur Netz- und Informationssicherheit, gefolgt vom Online-Recht und dem Datenaustausch mit Externen. Fragen des Wissensmanagements, des Online-Kundenservice und der Online-Werbung sind ebenfalls von großer Bedeutung.

Dabei steht das World Wide Web als Informationsquelle zu Fragen des E-Business an erster Stelle: für 67,8 Prozent der Befragten stellt Informations-Websites eine wichtige oder sehr wichtige Informationsquelle dar. Anfragen per E-Mail und per Telefon folgen nahezu gleichrangig. Daneben ist die kostenfreie, neutrale Beratung, wie sie beispielsweise von den regionalen Kompetenzzentren des NEG angeboten wird, für die Befragungsteilnehmer von hoher Relevanz. Die gestiegene Bedeutung des E-Business für die kleineren Unternehmen spiegelt sich auch darin wider, dass nahezu alle Informations- und Beratungsangebote im Vergleich zu 2005 als bedeutender eingestuft wurden.

Die Umfrage wurde unter Federführung des E-Commerce-Center Handel vom NEG durchgeführt und vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag und vom Zentralverband des Deutschen Handwerks unterstützt. Die Unternehmen wurden im ersten Quartal 2007 befragt. Die Studie dient dazu, das Leistungsangebot der Kompetenzzentren des NEG noch stärker an den Bedürfnissen der Zielgruppe auszurichten. Eine erste Umfrage zum Thema fand 2005 statt.

Weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter http://www.ec-net.de und beim Projektleiter Dr. Kai Hudetz, ECC Handel.

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr

Das NEG (http://www.ec-net.de) ist ein Verbund von 25 regionalen Kompetenzzentren für den elektronischen Geschäftsverkehr und einem Branchenzentrum für den Handel. Diese unterstützen Mittelstand und Handwerk bei der Einführung und Nutzung von E-Business. Das Netzwerk wird seit 1998 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gefördert.

E-Commerce-Center Handel (ECC Handel)

Das ECC Handel (www.ecc-handel.de) wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, insbesondere kleine und mittelständische Handelsunternehmen zum Thema E-Commerce zu informieren. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce im Handel hat das ECC Handel in eigenen Studien unter¬sucht. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert und ist in das NEG eingebunden.

Dr. Kai Hudetz
Tel: 02 21 / 94 36 07 70
E-Mail: k.hudetz@ecc-handel.de

Birgit Bott | idw
Weitere Informationen:
http://www.ec-net.de
http://www.ecc-handel.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie