Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmens-IT hinkt den geschäftlichen Flexibilitätsansprüchen hinterher

13.03.2007
Studie zeigt, dass geschäftliche Veränderungen auf eine flexible IT angewiesen sind

In einer weltweiten Befragung von IT-Leitern großer Unternehmen gaben 38 Prozent an, den Geschäftsbereichen derzeit nicht die erforderliche informationstechnische Flexibilität für Veränderung bieten zu können. Ebenso glauben 29 Prozent nicht, dass die IT-Abteilungen mit den aktuellen Unternehmenstransformationen Schritt halten kann.

Vor dem Hintergrund der derzeit hohen Veränderungsgeschwindigkeit im geschäftlichen Umfeld - 97 Prozent berichten, dass ihr Unternehmen in den letzten drei Jahren eine deutliche Veränderung im Geschäftsumfeld erfahren habe - zeigt dies, dass hier für die Informationstechnologie ein erheblicher Aufholbedarf besteht. Für die Studie "Global CIO Survey 2007 - IT Agility" von Capgemini Consulting wurden weltweit 301 CIO und IT-Verantwortliche von Großunternehmen in persönlichen Interviews befragt. Die Befragten verantworten jeweils ein durchschnittliches IT-Budget von rund 100 Millionen Euro, bei einem Unternehmensumsatz von im Schnitt knapp acht Milliarden Euro.

IT-Agilität beginnt in den Köpfen der Mitarbeiter

"Eine flexible, agile IT verschafft Unternehmen notwendige Freiräume für geschäftliche Erfolge. Derzeit trennen sich die Wege bei vielen Unternehmen. Die einen CIO haben ihre Funktion den schnell drehenden Geschäftanforderungen angepasst. Die anderen können nicht Schritt halten. Und das hat am Ende Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens", so Kestutis Ivinskis, Principal Business & Information Strategy bei Capgemini Consulting.

Erfolgreiche Unternehmen legen gleichermaßen Wert auf flexible Geschäftseinheiten und flexible IT-Systeme. Dass die enge Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen wichtig ist für die Agilität der IT betonen 97 Prozent der befragten CIO. Eine ähnlich große Mehrheit von 93 Prozent ist gleichfalls der Meinung, dass eine flexible IT-Landschaft in der Lage ist, Wert für die Geschäftsbereiche zu stiften. Gleichzeitig bekennen jedoch 55 Prozent der Befragten, dass die Art und Weise wie derzeit die IT betrieben wird nicht für den Aufbau einer flexiblen Unternehmens-IT geeignet ist. Als größter Einflussfaktor seitens der Organisation auf die IT-Agilität werden die Mitarbeiter gesehen.

Rund die Hälfte nennt sie an erster Stelle, gefolgt von Prozessen und Systemen mit jeweils rund einem Viertel. "Der Faktor Mensch ist also hier das dominierende Element in der Transformation. Nur wenn die Mitarbeiter die Veränderung tragen ist sie erfolgreich", so Ivinskis.

IT Budget ohne, Outsourcing mit Einfluss auf IT-Agilität

Anders als dem Faktor Mensch werden Budgetrestriktionen keine ausschlaggebende Bedeutung für den Aufbau einer flexiblen IT zugeschrieben. Rund die Hälfte der befragten CIO sieht jedenfalls in Budgetkürzungen kein Hindernis auf dem Weg zur Flexibilität. Kestutis Ivinskis: "Das zeigt auch hier, dass es nicht um die Ressourcen geht, sondern viel mehr um den Willen zu Veränderungen." Bei der Relevanz von Outsourcing für die Agilität gehen die Ansichten auseinander. Lediglich ein Drittel aller CIO sieht Outsourcing als wichtigen Meilenstein auf den Weg hin zu einer flexiblen, adaptiven IT. Allerdings berichten die CIO, die tatsächlich Teile ihrer IT ausgelagert haben, von einem höheren Grad an Agilität ihrer IT.

Studie zum Download für die Redaktion unter: http://www.de.capgemini.com/presse

Achim Schreiber | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.de.capgemini.com/presse

Weitere Berichte zu: Agilität CIO Outsourcing Unternehmens-IT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Europas demografische Zukunft
25.07.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops