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Europäische Studie zur Behandlung des Hodgkin-Lymphoms gestartet

30.01.2007
Deutsche Krebshilfe unterstützt mit fast zwei Millionen Euro - Verein "Menschen für Kinder" übergibt Mittwoch, 31. Januar 2007, eine Spende in Höhe von 20.000 Euro

Der bundesweit tätige Verein "Menschen für Kinder" übergibt am morgigen Mittwoch, 31. Januar 2007, um 9.30 Uhr im Universitätsklinikum Halle, Ernst-Grube-Str. 40, einen Spendenscheck in Höhe von 20.000 Euro an Professor Dr. Dieter Körholz (Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin).

Das Geld ist für die Arbeit der Hodgkin-Studienzentrale bestimmt, die von Prof. Körholz geleitet wird und aus Halle die Behandlung der Kinder und Jugendlichen mit dieser Erkrankung nicht nur in Deutschland organisiert.

Am heutigen Dienstag, 30. Januar 2007, startete diese Pan-Europäische Studie EuroNet-PHL-C1, mit der die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit einem Hodgkin Lymphom in mehr als 15 Europäischen Ländern geregelt wird. Die Studienzentrale ist an der halleschen Universitätskinderklinik in Halle angesiedelt. Diese Studie wird in den nächsten sieben Jahren mit insgesamt fast zwei Millionen Euro von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Mit dieser Förderung werden ungefähr 70 Prozent der Kosten gedeckt. Für die restlichen Kosten sind weitere Spenden - wie die des "Vereins Menschen für Kinder" - notwendig.

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Der Verein "Menschen für Kinder" wurde vor mehr als zehn Jahren gegründet und unterstützt vornehmlich krebs- und leukämiekranke Kinder. Der Verein engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für die Studienzentrale. Ingesamt wurden mit dieser Spende 80.000 Euro für den guten Zweck gesammelt.

Wir laden Sie herzlich zur Spendenübergabe ein. Treffpunkt ist 9.30 Uhr die Patienten-Information am Haupteingang. Prof. Körholz, Vertreter des Vereins sowie ein Patient stehen zur Verfügung. Der 17-jährige Patient erhielt in Halle bereits eine Stammzelltransplantation und kann über seine Erkrankung und Behandlung berichten. Professor Körholz gibt Auskunft über die Studienzentrale und neue Behandlungskonzepte.

Jens Müller
Pressesprecher
Universitätsklinikum der
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
06097 Halle (Saale)
T: 0345 / 557 - 1032
F: 0345 / 557 - 5749

Jens Müller | Universitätsklinikum Halle
Weitere Informationen:
http://www.medizin.uni-halle.de

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