Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Europe's Top 500": 109 deutsche Unternehmen unter Europas wachstumsstarken Mittelständlern

20.10.2006
In Deutschland gibt es viele bei Umsatz und Mitarbeiterzahl überdurchschnittlich wachsende mittelständische Unternehmen.

Das zeigt die heute von der europäischen Unternehmerorganisation Entrepreneurs for Growth veröffentlichte Mittelstands-Rangliste "Europe's Top 500", die von KPMG und Microsoft unterstützt wird. Genau 109 dieser "Top 500" sind in Deutschland ansässig und haben von Ende 2002 bis Ende 2005 insgesamt rund 32.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Das entspricht einem Mitarbeiterwachstum von durchschnittlich 15 Prozent jährlich. Der Umsatz konnte im gleichen Zeitraum sogar um 21 Prozent pro Jahr gesteigert werden.

Sämtliche 500 in der Rangliste vertretenen Unternehmen haben in den vergangenen drei Jahren branchenübergreifend fast 150.000 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die jährliche Wachstumsrate im Durchschnitt aller Unternehmen liegt, was die Mitarbeiter betrifft, bei 16 Prozent, beim Umsatz sind es 18 Prozent.

KPMG-Vorstand Ernst Gröbl: "Das Ergebnis zeigt, dass deutsche mittelständische Unternehmen auch international wettbewerbsfähig sind. Die besten wachsen bei Umsatz und Mitarbeitern dreistellig und zeigen damit, dass unternehmerischer Erfolg auch am Standort Deutschland möglich ist."

... mehr zu:
»Growth »Mittelstand »TOP

"Die Studie belegt, dass mittelständische Unternehmen als Wirtschaftsmotor das Wachstum in Europa stark vorantreiben. Das liegt unter anderem daran, dass der Mittelstand stark in IT-Technologien investiert, die die Mitarbeiter optimal bei ihrer Arbeit unterstützen. Damit rücken die Unternehmen ihre Mitarbeiter in den Fokus ihres Erfolgs. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren zunehmend durchsetzen", so Robert Helgerth, Direktor Mittelstand & Partner und Mitglied der Geschäftsleitung der Microsoft Deutschland GmbH.

Die 500 Unternehmen der Rangliste kommen aus den 25 EU-Mitgliedsstaaten sowie Island, Norwegen und der Schweiz. Zwei von drei Unternehmen beschäftigen zwischen 100 und 1.000 Mitarbeitern. Weiter zeigt das Ranking, dass starkes Wachstum branchenunabhängig möglich ist. Den größten Anteil an den wachstumsstarken Unternehmen hat mit 25 Prozent die IT-Branche.

Europe's 500 wird seit dem Start 1996 von Growth Plus, einer Vereinigung für dynamische Unternehmer, jährlich veröffentlicht. Dem Ranking liegen bei der Auswahl sieben Kriterien zugrunde: unternehmerisches Engagement, Wachstum in den Bereichen Umsatz und Angestellte, organisches Wachstum, Profitabilität, Größe, mindestens drei Jahre Marktpräsenz. Der Bewertung der Unternehmen liegt der David Birch Employee Growth Index zugrunde. Die Top 500 werden entsprechend ihres Birch Indexwertes gelistet.

Hinweis: Ausführliche Informationen zur Studie erhalten Sie unter folgendem Link: www.europes500.com

Thomas Blees | KPMG
Weitere Informationen:
http://www.europes500.com
http://www.kpmg.de/about/press_office/index.html

Weitere Berichte zu: Growth Mittelstand TOP

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie