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Fachkräftesituation in der Hochtechnologiebranche

12.10.2006
Studie ermittelt Fachkräftebedarf in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen

Neue Ausbildungsplätze im Bereich der Hochtechnologie zu schaffen und zugleich einem drohenden Fachkräftemangel in dieser Branche entgegen zu wirken, ist das Ziel des STARegio-Projektes "new4new" (new faces for new chances) des Institutes für Mikrotechnologie (imt) der Leibniz Universität Hannover.

Das Projekt, das aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Union gefördert wird, läuft von Juli 2005 bis Dezember 2006. Gemeinsam mit dem STARegio-Projekt "TrainTec" der Volkshochschule Göttingen wurde im vergangenen Jahr eine Befragung von Unternehmen in der Metropolregion durchgeführt, um den aktuellen und zukünftigen Fachkräftebedarf sowie die Möglichkeiten zur Deckung dieses Bedarfs zu ermitteln. Nun liegen die Ergebnisse vor.

In der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen gibt es einen großen Handlungsbedarf zur Schaffung neuer Ausbildungsplätze. Hier sieht das imt wirtschaftliche Wachstumsmöglichkeiten und viele Arbeitsfelder mit Zukunft. Zahlreiche Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Mikrosystemtechnik, optische Technologien oder Nanotechnologie sind hier angesiedelt; ebenso Branchen, in denen diese Technologien zur Anwendung kommen, wie zum Beispiel Messtechnik oder Life Sciences.

In den Industriebereichen, in denen diese anspruchsvollen Technologien zunehmend eingesetzt werden, steigt der Bedarf an entsprechenden Fachkräften enorm. Gebraucht werden nicht nur akademisch ausgebildete Spitzenkräfte, sondern auch gut ausgebildete Facharbeiter für die zukünftigen Arbeitsplätze in Laboren und Produktionsprozessen. Trotzdem gibt es in der Metropolregion zu wenig Ausbildungsbetriebe, denn vielerorts fehlt noch das Bewusstsein für den bevorstehenden Personalengpass.

Die Studie erfasst nicht nur die aktuelle und zukünftige Fachkräftesituation in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen - auch der Kenntnisstand über die Entwicklung in den Hochtechnologien sowie die Einstellung und das Verhalten der Betriebe und deren Motivation zum Thema Ausbildung waren Gegenstand der Analysen. Hierzu wurden in beiden Regionen Betriebe aus den Hochtechnologie- und Anwendungsfeldern schriftlich befragt. Zusätzlich wurden sechs Unternehmen eingehender hinsichtlich ihrer Ausbildungssituation im Rahmen von Fallstudien analysiert. Die Studie stellt eine "Momentaufnahme" der aktuellen Ausbildungssituation der Unternehmen in den Regionen und die Planungen dieser Unternehmen für zukünftige Ausbildung dar. Daneben zeigen "Good-Practice"-Beispiele zur Ausbildung in Hochtechnologien und poten-zialorientierte Beispiele die typischen Unternehmenssituationen im Zusammenhang mit gewerblicher Ausbildung. Hintergründe zur Ausbildungsmotivation der Betriebe lieferten den STARegio-Projekten wertvolle Hinweise hinsichtlich ihrer Unternehmensansprache und für eine zielorientierte Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Metropolregion.

Detaillierte Informationen zur Studie sind auf der Homepage des STARegio-Projektes "new4new" unter http://www.new4new.de zu finden.

Hinweis an die Redaktion:
Für nähere Informationen stehen Ihnen Dipl.-Ing. Eva Flick unter Telefon +49 511/762-5104 oder per E-Mail unter flick@imt.uni-hannover.de oder Dipl.-Ing. Karl-Hans Wu unter Telefon +49 511/762-2395 oder per E-Mail unter wu@imt.uni-hannover.de vom Institut für Mikrotechnologie gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.new4new.de
http://www.uni-hannover.de

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