Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Agenturen sparsam bei Gehaltsextras

10.10.2006
Vergünstigungen vor allem in Pressestellen von Unternehmen - Kaum Extras für Agenturmitarbeiter

Mitarbeiter in PR-Agenturen müssen bei Gehaltsextras bescheiden sein. Sie erhalten deutlich seltener ein Bonbon zu ihrem Lohn als die Kollegen in den Pressestellen der Unternehmen. So bekommen beispielsweise 42 Prozent der Firmenmitarbeiter einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge.

Firmen-Handy oder -Laptop, auch zur privaten Nutzung, oder ein Zuschuss zum vermögenswirksamen Sparen sind ebenfalls weit verbreitet. Nur beim Dienstwagen sind Agenturchefs generöser. Im Gegensatz zu 13 Prozent bei den Unternehmen erhalten immerhin 26 Prozent der Agenturmitarbeiter einen fahrbaren Untersatz. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie "PR-Trendmonitor" von news aktuell und der Hamburger PR-Agentur Faktenkontor.

Obwohl die Umsätze der PR-Agenturen in den vergangenen Jahren stark zulegten und ihren Mitarbeitern zum Teil opulente Gehaltsaufschläge vergönnt wurden, müssen sich diese bei den beliebten Gehaltsextras in Bescheidenheit üben. 36 Prozent der PR-Kräfte in Agenturen geben an, dass sie keinerlei zusätzliche Vergünstigungen neben dem Gehalt bekommen. Ihre Kollegen in den Pressestellen der Unternehmen werden im Gegensatz dazu recht häufig bedacht: So erhalten 42 Prozent von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge. 40 Prozent dürfen ihr Firmen-Mobiltelefon oder - Laptop auch privat nutzen. Weitere 40 Prozent erhalten vermögenswirksame Leistungen und 38 Prozent profitieren von Fortbildungsmaßnahmen. Außerdem erhält jeder vierte Mitarbeiter in einer Pressestelle einen Zuschuss zu seinen Fahrtkosten.

Je größer das Unternehmen ist, desto generöser geht es mit besonderen Ausgaben für die Mitarbeiter um. Dabei entscheidet auch die Hierarchiestufe über die Art und Höhe der Zusatzleistungen. Während Mitarbeiter in Leitungsfunktion am Häufigsten Mobiltelefon, Laptop oder Dienstwagen zur Verfügung gestellt bekommen, profitieren Volontäre vielfach von Fortbildungen und Fahrtkostenzuschüssen. Die Freigiebigkeit der Unternehmen bei den Sonderleistungen dürfte auf die eher zurückhaltende Lohnentwicklung der vergangenen Jahre zurückzuführen sein. Angesichts der starken Gehaltszuwächse der Agenturmitarbeiter verwundert es nicht, dass die Gewährung von Zusatzleistung dort unabhängig von Größe und Hierarchiestufe erfolgt.

Jeder zweite Partner gibt an, keine Extras zum Gehalt zu erhalten und befindet sich damit in guter Gesellschaft: Zusätzliche Vergünstigungen zum Gehalt sind in Agenturen generell Mangelware. Nur beim Dienstwagen wird eine Ausnahme gemacht: Den erhalten immerhin 25 Prozent der Mitarbeiter.

Die Presseinformation basiert auf der Studie "PR-Trendmonitor" von der Hamburger PR-Agentur Faktenkontor und news aktuell. An der Befragung haben 2.251 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen und Pressestellen im Juli und August 2006 teilgenommen.

Das Faktenkontor ist eine Spezialagentur für Research, Studien und Kompetenz-PR und entstand am 1. Januar 2003 als Ausgründung der Unternehmensberatung Mummert Consulting. Das elfköpfige Team übernimmt die gesamte Leistungspalette klassischer Pressearbeit, mit dem Ziel, die Kompetenz seiner Kunden in den Medien herauszustellen. Hierfür wird - soweit erforderlich - über Research und Studien mit namhaften Medienpartnern die erforderliche Faktenbasis gelegt. Derzeit betreut das Unternehmen 37 Kunden.

Jörg Forthmann | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.faktenkontor.de

Weitere Berichte zu: Agenturmitarbeiter Gehaltsextra PR-Agentur Pressestelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie