Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IT-Entscheiderstudie 2006: Sicherheit hat oberste Priorität

09.10.2006
Kostenmanagement spielt gegenüber der erstmaligen Erhebung 2004 nur noch eine nachgeordnete Rolle / Studie im B-to-B-Bereich repräsentiert 729.000 IT-Entscheider in über 273.000 Unternehmen

Das Thema Sicherheit ist für die Mehrheit der IT-Entscheider (53 Prozent) in deutschen Unternehmen die zentrale Herausforderung. Dies ist ein Ergebnis der von der IDG Business Verlag GmbH, München, in Auftrag gegebenen "IT-Entscheiderstudie", die von den Hamburger Markt-/Mediaforschungsinstituten BIK Aschpurwis + Behrens und ARIS Umfrageforschung zum zweiten Mal durchgeführt wurde.

Während bei der erstmaligen Erhebung 2004 noch striktes Kostenmanagement ganz oben auf der Agenda der Unternehmen stand, sehen diesmal lediglich 42 Prozent (Rang 4) der Befragten darin eine zentrale Herausforderung. Auf den Plätzen zwei und drei folgen wie bereits 2004 Standardisierung bzw. Konsolidierung der IT-Struktur im Unternehmen und Anwendungsintegration (jeweils 44 Prozent).

Die IT-Entscheiderstudie 2006 ist die einzige deutsche Markt-Media-Studie, in der die IT-Entscheider nach ihren exakten IT-Budgets befragt werden. Demnach verantwortet die Grundgesamtheit IT-Budgets in Höhe von knapp 64 Milliarden Euro. Allein die Leserschaft des IT-Wirtschaftsmagazins CIO steht dabei für eine IT-Buying-Power von rund 21 Milliarden Euro, während die Leser der COMPUTERWOCHE IT-Investitionen in einer Größenordnung von mehr als 18 Milliarden Euro planen.

Die Top-Five-Medien von den in der IT-Entscheiderstudie ausgewiesenen 38 Medien sind "PC Professionell" mit einer Reichweite von 21,4 Prozent gefolgt von der "COMPUTERWOCHE" (20,1 Prozent) vor "Der Spiegel" (19,8 Prozent), "Focus" (19,1 Prozent) und "c't" (18,5 Prozent). Im Bereich der Großunternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern, die auch in 2006 wieder für einen Großteil der IT-Investitionen stehen, sind "COMPUTERWOCHE" und "CIO" mit Reichweiten von 36,8 beziehungsweise 33,5 Prozent deutlich an der Spitze. Auf Rang drei folgt "c't" mit 23,5 Prozent gefolgt von PC Professionell (19,2 Prozent) und "Der Spiegel" (17,2 Prozent).

"Die IT-Entscheiderstudie ist maßgeschneidert für den B-to-B-Bereich und basiert als einzige deutsche Markt-Media-Studie auf einer Unternehmensstichprobe", erklärt Michael Beilfuß, Verlagsleiter COMPUTERWOCHE, IDG Business Verlag GmbH. "Die Erhebung liefert unter anderem Erkenntnisse über betriebliche Strukturen, Entscheidungsprozesse, IT-Ausstattung sowie IT-Investitionsabsichten und stellt für Media-Planer eine hervorragende Basis dar, wenn es um die Evaluierung und Optimierung von Mediaplänen mit IT-Entscheider-Zielgruppen geht", so Beilfuß weiter. "Die IT-Entscheiderstudie verfolgt einen eigenständigen, innovativen Ansatz und bietet damit eine wichtige Ergänzung zu den bisherigen Markt-Media-Studien", erklärt Canio Martino, Verlagsleiter CIO, IDG Business Verlag GmbH.

Die Erhebung basiert auf einer repräsentativen Stichprobe von 1.207 IT-Entscheidern - vom IT-Fachspezialisten bis hin zum Vorstand oder Geschäftsführer - in mittelständischen Betrieben und Großunternehmen. Diese Befragten-Gruppe steht für 729.000 IT-Entscheider in 273.555 Unternehmen in Deutschland.

Für Rückfragen: Joachim Haack, PubliKom, Tel. 040/39 92 72-0

Joachim Haack | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.idg-verlag.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht Europas demografische Zukunft
25.07.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Assistenzsysteme für die Blechumformung

28.07.2017 | Maschinenbau

Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

28.07.2017 | Physik Astronomie

Satellitendaten für die Landwirtschaft

28.07.2017 | Informationstechnologie