Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Automobile aus Deutschland hoch im Kurs

09.10.2006
Automobil-Standort Deutschland laut aktueller, internationaler Umfrage auch in Zukunft gesichert

Eurospace Automotive-Report 2006 anfordern über Tel. 06 11 / 97 31 50 oder E Mail team@dripke.de

Die Automobilbranche wird auch in Zukunft einer der wichtigsten Antriebskräfte der deutschen Wirtschaft bleiben. Für die deutschen Autobauer hat dieses Ergebnis aus dem aktuellen, internationalen Eurospace Automotive-Report 2006* zum Status quo sowie zur Zukunft der Automobilbranche eine bedeutende Signalwirkung.

Dem Report liegt eine Umfrage unter 100 Experten aus der Automobilindustrie zugrunde, die von der High-Tech-Beratungsgesellschaft Eurospace durchgeführt und jetzt vorgestellt wurde. Danach sind 76 Prozent der befragten Experten der festen Überzeugung, dass auch in der Zukunft die meisten Autos aus Deutschland gekauft werden. Mit großem Abstand folgen Japan mit 42 Prozent und Frankreich mit 24 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) auf den Plätzen 2 und 3.

"Auch wenn diverse Pannenstatistiken gerne japanische Autos vorne sehen, bleibt die sprichwörtlich gerühmte deutsche Wertarbeit ganz offensichtlich immer noch hoch im Kurs. Deutschen Autos wird einfach eine hohe Zuverlässigkeit zugesprochen", sieht Eurospace-Geschäftsführer Vincent Ohana in der deutschen Tradition ein gewichtiges Kriterium für das deutliche Ergebnis. "Dem Ruf des Exportweltmeisters wird kaum eine andere Branche derart gerecht wie die deutsche Automobilindustrie."

Kaum noch einzeln erwähnenswert in der Eurospace-Statistik sind Italien mit 9 Prozent, China mit 6 Prozent sowie USA und Indien mit je 3 Prozent. "Es ist gewiss müßig, jedes einzelne Ergebnis zu kommentieren", so Ohana weiter. "Dennoch erscheinen uns drei Aspekte als sehr interessant. Weltweit aufstrebende Länder wie China und Indien sind noch nicht soweit, US-amerikanische Autos finden nach wie vor kaum den Weg über den amerikanischen Kontinent hinaus, und die vier führenden Nationen Deutschland, Japan, Frankreich sowie Italien sind wenigstens mit einer Marke in der Formel 1, der Königsklasse des Motorsports, engagiert. Wir als Teil der Altran Group, dem Partner des Weltmeisterteams Renault, finden das zumindest bemerkenswert."

Was die Vorliebe für Auto-Varianten betrifft, gibt es ebenso interessante Ergebnisse. So gehen 39 Prozent der befragten Experten aus der Autobranche davon aus, dass Vans die meisten Abnehmer finden, gefolgt von Coupés und Geländewagen mit je 18 Prozent, Limousinen mit 9 Prozent sowie Cabrios mit 6 Prozent. Bei der Motorisierung wiederum sehen die Fachleute den guten alten 4-Zylinder-Motor weiterhin vorne (49 Prozent). Dass 6-Zylinder-Maschinen zukünftig eher bevorzugt werden, glauben 15 Prozent. Auf Motoren mit gar 8 Zylindern setzen nur noch 9 Prozent.

* Für den Eurospace Automotive-Report 2006 wurden 100 Fach- und Führungskräfte aus der internationalen Automobilbranche nach ihrer Einschätzung zum Status quo und zur Zukunft der Branche befragt.

Eurospace gehört zu den führenden deutschen High-Tech-Beratungsgesellschaften. Nach der Gründung 1993 zunächst auf Raumfahrt und Satellitentechnik spezialisiert, befasst sich das Unternehmen heute in einer Vielzahl von Märkten mit Zukunftsprojekten, die nächste Generationen in der jeweiligen Branche bestimmen. Zu den Gebieten zählen Automobil und Transport, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und Telekommunikation sowie die Fertigungs-, Halbleiter- und Konsumgüterindustrie. Das Eurospace-Konzept des Project-Life-Cycle umfasst alle Projektphasen von der Strate-gie über die fachliche Expertise bis hin zur Implementierung. Eurospace gehört seit 1996 zur Altran Group, die weltweit mit über 100 Tochtergesellschaften vertreten ist, und beschäftigt zur Zeit bei Wachstumsraten von jährlich über 20 Pro-zent mehr als 270 Consultants in Deutschland. Neben einem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Chemnitz unter-hält Eurospace Geschäftsstellen in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München und Stuttgart.

Weitere Informationen: Eurospace GmbH, Schillerstraße 20, 60313 Frankfurt am Main, Tel. 069/6605530, Fax 069/66055416, E Mail: lichtenberg@eurospace.de, Web: www.eurospace.de

PR-Agentur: Team Andreas Dripke GmbH, Tel. 0611/973150, E Mail team@dripke.de

Team Andreas Dripke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.eurospace.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise