Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studie zur Innovationsfähigkeit produzierender KMU

05.10.2006
Die Studie "Kritische Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Innovationsfähigkeit" des Fraunhofer IAO stellt wichtige Erfolgsfaktoren und deren Benchmarkgrößen zur Selbstbewertung für klein- und mittelständische Unternehmen vor.

Innovationen sind kein Alleinstellungsmerkmal großer internationaler Konzerne. Auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zeichnen sich häufig durch ihre Innovationskraft aus. Die neue Studie "Empirische Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Innovationsfähigkeit" des Fraunhofer IAO bietet eine Übersicht über relevante Benchmarkgrößen der Erfolgsfaktoren und Indikatoren, speziell für innovative KMU im produzierenden Gewerbe.

Die Studie basiert auf den Ergebnissen des Forschungsprojektes InnoKMU - Steigerung der Innovationsfähigkeit produzierender klein- und mittelständischer Unternehmen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe, Bereich Produktion und Fertigungstechnologien betreut.

Das entwickelte Verfahren erleichtert die Analyse und Bewertung der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens und zeigt Punkte auf, die noch verbessert werden können. Innovationsaktivitäten werden auf diese Weise messbar und in Form von Benchmarking vergleichbar. Dazu wurden rund 150 Unternehmen aus den Unternehmensverbänden des Maschinenbaus (VDMA) und der Elektrotechnik/Elektronik (ZVEI) befragt. Die Studie enthält die wichtigsten Ergebnisse der Befragung sowie alle wesentlichen Informationen, um selbst eine Messung und Bewertung durchzuführen.

Die Selbstbewertung der Innovationsfähigkeit trägt nicht nur dazu bei, interne Prozesse zu optimieren, sondern lässt sich auch in der Kommunikation mit Kunden, Banken und anderen Partnern sinnvoll einsetzen. Die Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Rating der bundesweiten Initiative "Partner für Innovation" sorgt dafür, dass sich das Verfahren harmonisch in die Bewertungspraxis von Banken integrieren lässt. Die Zusammenarbeit mit dem DIN e. V. verfolgt eine Standardisierung des Verfahrens.

Die Studie ist eine Gemeinschaftspublikation des Fraunhofer IAO, des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) sowie des Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement der Universität Stuttgart (IAT). Sie ist ab sofort im IAO-Shop unter www.iao.fraunhofer.de/d/shop für 189 Euro erhältlich.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Alexander Slama
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-20 33, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: alexander.slama@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de/d/shop
http://www.innokmu.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter
19.06.2017 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie