Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunft für Handy-Markt liegt in Entwicklungsländern

04.09.2006
Weil die Märkte in den Industrienationen inzwischen weitgehend gesättigt sind, konzentrieren sich immer mehr Handy-Anbieter in ihrem Bestreben, die Gewinnspanne zu halten, auf die Märkte der Dritten Welt. Mit dieser Strategie, so eine aktuelle Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan, lassen sich die Umsätze von Mobilfunkgeräte-Herstellern von 122,6 Milliarden US-Dollar in 2006 bis zum Jahr 2012 auf weltweit 164,3 Milliarden US-Dollar steigern.

"Obwohl Mobilfunknetze mehr als 80 Prozent der Weltbevölkerung abdecken, haben nur 25 Prozent der Bürger ein eigenes Handy," bemerkt Daniel Longfield, Analyst bei Frost & Sullivan. Tatsächlich soll der globale Mobiltelefonmarkt aufgrund der Nachfrage in Asien und Lateinamerika von 1,7 Milliarden in diesem Jahr bis Ende 2007 auf zwei Milliarden Teilnehmer anwachsen.

"Dabei ist es sinnvoll, auch die Fertigung in diese Länder zu verlagern, um so die Geräte kostengünstig anbieten zu können und trotzdem die Profitabilität zu gewährleisten," rät Longfield. "Darüber hinaus ermöglicht die Produktion vor Ort günstige Transport- und Versandkosten." Um seine Umsatzbasis zu stärken hat der Marktführer Nokia bereits ein millionenschweres Produktionszentrum in der indischen Metropole Chennai errichtet.

"Wenn es darum geht, die lokalen Märkte zu durchdringen und ein besseres Verständnis für die regionalen Kundenbedürfnisse zu bekommen, sind Kooperationen mit Mobilfunknetzbetreibern vor Ort entscheidend," erklärt Longfield. Noch besitzen einheimische Produzenten mit mehr als 35 Prozent der regionalen Märkte einen bedeutenden Marktvorteil. "Mit Joint-Venture-Verträgen können allerdings globale Handy-Anbieter der regionalen Konkurrenz entgegenwirken und bei der Neukundenwerbung auf Teilnehmerlisten kooperierender Mobilfunknetzbetreiber zurückgreifen," schließt der Analyst.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in die Analyse "Global Mobile Handheld Device Market" (F757) in englischer Sprache per E-Mail. Kaufinteressenten können die gesamte Analyse unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land zusammen mit anderen Services im Rahmen eines Abonnements beziehen. Anfragen können gerichtet werden an Anna Lay, Corporate Communications (Anna.Lay@frost.com).

Titel der Analyse: Global Mobile Handheld Device Market (F757-65)

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt. Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen. Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen. Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 26 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Anna Lay
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-77033-12
Fax: 069-234566
E-Mail: Anna.Lay@frost.com

Anna Lay | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.presse.frost.com

Weitere Berichte zu: Analyst Entwicklungsland Handheld Handy-Anbieter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

nachricht Europaweite Studie zu „Smart Engineering“
30.03.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Im Focus: Wonder material? Novel nanotube structure strengthens thin films for flexible electronics

Reflecting the structure of composites found in nature and the ancient world, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have synthesized thin carbon nanotube (CNT) textiles that exhibit both high electrical conductivity and a level of toughness that is about fifty times higher than copper films, currently used in electronics.

"The structural robustness of thin metal films has significant importance for the reliable operation of smart skin and flexible electronics including...

Im Focus: Immunzellen helfen bei elektrischer Reizleitung im Herzen

Erstmals elektrische Kopplung von Muskelzellen und Makrophagen im Herzen nachgewiesen / Erkenntnisse könnten neue Therapieansätze bei Herzinfarkt und Herzrhythmus-Störungen ermöglichen / Publikation am 20. April 2017 in Cell

Makrophagen, auch Fresszellen genannt, sind Teil des Immunsystems und spielen eine wesentliche Rolle in der Abwehr von Krankheitserregern und bei der...

Im Focus: Tief im Inneren von M87

Die Galaxie M87 enthält ein supermassereiches Schwarzes Loch von sechs Milliarden Sonnenmassen im Zentrum. Ihr leuchtkräftiger Jet dominiert das beobachtete Spektrum über einen Frequenzbereich von 10 Größenordnungen. Aufgrund ihrer Nähe, des ausgeprägten Jets und des sehr massereichen Schwarzen Lochs stellt M87 ein ideales Laboratorium dar, um die Entstehung, Beschleunigung und Bündelung der Materie in relativistischen Jets zu erforschen. Ein Forscherteam unter der Leitung von Silke Britzen vom MPIfR Bonn liefert Hinweise für die Verbindung von Akkretionsscheibe und Jet von M87 durch turbulente Prozesse und damit neue Erkenntnisse für das Problem des Ursprungs von astrophysikalischen Jets.

Supermassereiche Schwarze Löcher in den Zentren von Galaxien sind eines der rätselhaftesten Phänomene in der modernen Astrophysik. Ihr gewaltiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

3. Bionik-Kongress Baden-Württemberg

24.04.2017 | Veranstaltungen

Smart-Data-Forschung auf dem Weg in die wirtschaftliche Praxis

21.04.2017 | Veranstaltungen

Baukultur: Mehr Qualität durch Gestaltungsbeiräte

21.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI mit neuesten VR-Technologien auf der NAB in Las Vegas

24.04.2017 | Messenachrichten

Leichtbau serientauglich machen

24.04.2017 | Maschinenbau

Daten vom Kühlgerät in die Cloud

24.04.2017 | HANNOVER MESSE