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Thrombose: Risiko für Männer 50 Prozent höher

10.08.2006
Kanadische und australische Wissenschaftler untersuchten, wie häufig bei Männern und Frauen, die gegen tiefe Venenthrombosen oder Lungenembolien behandelt wurden, erneut Gerinnsel auftraten, nachdem die Patienten gerinnungshemmende Medikamente abgesetzt hatten.

An der Studie* nahmen 5.416 Personen teil - jeweils die Hälfte Männer und Frauen. 816 von ihnen bekamen erneut ein Blutgerinnsel, nachdem sie ihre blutverdünnenden Medikamente abgesetzt hatten, davon 64 Prozent Männer und 36 Prozent Frauen. Das Risiko der Männer liegt also um fast 50 Prozent höher als das vorbelasteter Frauen. Die Forscher vermuten, dass es mit Unterschieden im Alter, dem Body-Mass-Index (BMI) oder einer erblichen Veranlagung für Blutgerinnsel zusammenhängen könnte.

Vorbeugung mit medizinischen Kompressionsstrümpfen

Bewegungsmangel, z. B. während eines Krankenhausaufenthaltes oder bei langen Flugreisen, kann die Bildung von Blutgerinnseln begünstigen. Vor allem solche, die sich in den Beinen bilden, können sich leicht lösen. Sie können mit dem Blutfluss in Herz und Lunge gelangen und so eine Lungenembolie auslösen, die einen Herzstillstand zu Folge haben kann.

Mit entsprechenden medizinischen Thromboseprophylaxestrümpfen (z. B. mediven® Thrombexin 18) während des Klinikaufenthaltes, Reisestrümpfen (z. B. mediven® motion) für Venengesunde bei längeren Flügen und medizinischen Kompressionsstrümpfen (z. B. mediven® elegance) für Venenpatienten kann diesem Risiko entgegengewirkt werden.

Bei www.medi.de, der Hotline 01805/5003193 (12 ct/min) oder E-Mail gesundheitspost@medi.de können die Broschüre "Reisethrombose - was tun" sowie ein Newsletter kostenlos angefordert werden.

* Quelle: McRae S, Tran H, Schulman S, Ginsberg J, Kearon C: Effect of patient's sex on risk of recurrent venous thromboembolism: a meta-analysis; The Lancet - Vol. 368, Issue 9533, 29 July 2006, Pages 371-378

Brigitte Fink | medi GmbH & Co. KG
Weitere Informationen:
http://www.medi.de

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