Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vernetzte Operationsführung kurbelt Nachfrage nach landbasierten Sensoren in Europa an

12.06.2006
Landbasierte Sensoren nehmen bei der vernetzten Operationsführung (Network Centric Warfare, NCW) eine zunehmende Bedeutung ein. Das hat eine neue Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.defense.frost.com) ergeben. Die Experten erwarten, dass sich der Gesamtumsatz für landbasierte ISTAR-Systeme in Europa von 2006 bis 2015 auf diesem Gebiet auf 920,5 Millionen US-Dollar belaufen wird.
Während die Nachfrage nach Radarsystemen zur Kampfgebietüberwachung (Battle Field Surveillance Radars, BFSR) infolge begrenzter Aufrüstungsmöglichkeiten gering bleibt, dominieren der Analyse zufolge Systeme zur Ortung von Waffen (Weapons Locating Radars, WLR) und selbstständige Bodensensoren (Unattended Ground Sensors, UGS) den Markt.

Breiterer Einsatz vernetzter UGS-Systeme erwartet

Um eine ständige und umfassende Überwachung und Waffenlokalisierung zu ermöglichen, setzt das Militär zunehmend vernetzte UGS-Systeme ein. Frost & Sullivan geht davon aus, dass diese Systeme ab 2011 als Teil größerer Sensorennetzwerke verwendet und so bis zum Jahr 2015 einen bedeutenden Marktanteil an Produktion und Umsatz ausmachen werden.

Allerdings existieren noch keine einheitlichen Richtlinien darüber, wie vernetzte UGS-Systeme eingesetzt werden sollen. So orten beispielsweise vernetzte Sensoren Waffen, ohne über präzise Vorgaben zu Waffentyp, Erkennungsbereich und Einsatz der Systeme zu verfügen.

NATO-Richtlinien für Landstreitkräfte beeinflussen UGS-Markt

NATO-Richtlinien für Landstreitkräfte werden der Analyse zufolge einen direkten Einfluss auf die Entwicklung des UGS-Marktes haben. Da die modernen Militäroperationen asymmetrisch verlaufen, steigt die Bedeutung der Bodenüberwachung. NATO-Missionen für Notfälle, zur Friedenssicherung und Kriegsbekämpfung werden ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Marktentwicklung sein.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in die stratetgische Analyse der europäischen landbasierten ISTAR-Märkte (B721-16) in englischer Sprache per E-Mail. Anfragen unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land können gerichtet werden an Anna Lay, Corporate Communications (Anna.Lay@frost.com).

European Land-Based ISTAR Markets - Ground Radar & Unmanned Sensors ist Teil des Aerospace and Defense Abonnements, das auch Untersuchungen aus den folgenden Bereichen beinhaltet: Kampfgebietüberwachungsradar (BFSR), Waffenlokalisierungsradar (WLR), akustische Waffenlokalisierungssysteme (AWL) und selbstständige Bodensensoren (UGS). Die Studie analysiert Hauptmarkttreiber und -hemmnisse, die sich auf jeden einzelnen der oben genannten Punkte beziehen, und bietet außerdem strategische Empfehlungen zum Nutzen der Marktteilnehmer.

Titel der Analyse: European Land-Based ISTAR Markets - Ground Radar & Unmanned Sensors (B721-16)

Über Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt. Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen. Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen. Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 25 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Anna Lay
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-77033-12
Fax: 069-234566
E-Mail: Anna.Lay@frost.com

Anna Lay | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.defense.frost.com
http://www.presse.frost.com

Weitere Berichte zu: Ground Operationsführung Radar Sensor UGS-System

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie