Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bedarf an sicheren Webanwendungen wächst - Gute Marktaussichten für Web Application Firewalls

27.04.2006


Heute setzen Unternehmen auf unzählige Sicherheitsvorkehrungen, um ihre Netzwerke vor Angriffen von Hackern und anderen Gefahren zu schützen. Dabei mangelt es bei den traditionellen Sicherheitssystemen oft an ausreichendem Schutz speziell für Webanwendungen. Eine sinnvolle Maßnahme zur zusätzlichen Absicherung dieser Applikationen stellen sogenannte Webshields dar, die als Web Application Firewalls (WAF) agieren.


"Die erfolgreiche Einführung von Identifikations- und Zugangstechnologien in den Unternehmen wird einen direkten Einfluß auf die Entwicklung des WAF-Marktes haben," erwartet Jose Lopez, Frost & Sullivan Senior Analyst. "Deswegen fordern Sicherheitsbeauftragte berechtigterweise die Möglichkeit, Netzwerknutzer zu überprüfen. Schließlich stellen sie eine beträchtliche Gefährdung für die Informationssicherheit dar und verstärken somit die Nachfrage nach internem Datenschutz, wie ihn die WAF Technologie ermöglicht."

Leider gerät die Frage nach Sicherheit bei der Softwareentwicklung heute allzu oft ins Hintertreffen, und die meisten Internetanwendungen weisen gravierende Schwachstellen auf. Hacker nutzen solche Achillesfersen gerne aus. Gegensteuern sollen viele Sicherheitsbestimmungen zum Schutz von Netzwerken, wobei sich das OSI-Modell (Open Systems Interconnection Reference Model) etabliert hat. Dieses deckt sieben verschiedene Ebenen ab, wobei die siebte sichere Datenübertragungen, E-Mail-Verkehr und Remote Log-In ermöglicht.


"Die traditionelle Netzwerksicherung schützt allein die unteren Stufen des OSI-Modells und ist daher für den Schutz kommerzieller Internetanwendungen unbrauchbar", urteilt Lopez. "An diesem Punkt kommt die WAF-Technologie ins Spiel. Sie gewährleistet als einzige verfügbare Methode die Sicherheit von Internetanwendungen."

Sicherheit hat ihren Preis

Der Einsatz von Web Application Firewalls ist allerdings nicht billig. Große Unternehmen können sich zwar solche Investitionen leisten, sind sich dabei jedoch auch bewusst, dass der Schutz ihrer Applikationen und der darin enthaltenen Informationen den Preis eines guten Sicherheitsprogramms rechtfertigen. Viele mittelständische Gesellschaften hingegen scheuen die hohen Kosten. Darum liegt die Herausforderung darin, diese Sicherheitsanwendungen auch bei einem breiteren Publikum zu etablieren.

Um das zu erreichen, bieten europäische Lieferanten von WAF Sicherheitssystemen zunehmend kostengünstigere Produkte an. Möglich wird dies, indem sie die hohen Betriebskosten zu Beginn senken. Die Kosten sind dann zwar noch immer beträchtlich, trotzdem können mit dieser Einsparung die Ausgaben für die kleineren Unternehmen erfolgreich gesenkt werden.

Gesetz schreibt Schutz fest

Die gesetzlichen Regelungen zum Datenschutz verpflichten Unternehmen, ihre Datenbanken vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Das kalifornische Gesetz SB 1386 und Japans Gesetz zum Schutz persönlicher Informationen etwa legen für Unternehmen verbindlich fest, ihre Kunden zu informieren, falls die Datenbanken durch Dritte gefährdet werden. Die Tatsache, dass die Unternehmen Sicherheitslücken offenlegen müssen, kurbelt natürlich wiederum die Nachfrage nach Sicherheitssystemen wie WAFs an.

Bisher stand insbesondere der Finanzdienstleistungssektor im Fokus der Anbieter von Web Application Firewalls - ein Trend, der von Gesetzesvorschriften wie Basel II zur Regulierung von Finanzdienstleistungen in Europa unterstützt wird.

Verbesserte Marketingstrategien gefragt

Obwohl sowohl von der Gesetzgebung als auch durch eigene Sicherheitsinteressen gefordert, sind viele Unternehmen - mit Ausnahme der Finanzdienstleister - noch nicht hinreichend über die Vorteile der Web Application Firewalls informiert. Erst jüngst haben die Anbieter dieser Sicherheitssysteme das Marktpotential erkannt: "Ende 2004 haben die Lieferanten damit begonnen, bei einem breiteren Zielgruppe für WAF zu werben. Überdies berichtet und informiert die Fachpresse immer mehr über dieses Thema," beobachtet Lopez. Er führt die zunehmende Akzeptanz von Unternehmen hinsichtlich umfassender Schutzsysteme nicht zuletzt auf verbesserte Information zurück.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in den Weltmarkt für Web Application Firewalls (B699-74) in englischer Sprache per E-Mail. Kaufinteressenten können die gesamte strategische Analyse zusammen mit anderen Services im Rahmen eines Abonnements beziehen. Anfragen unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land können gerichtet werden an Anna Lay, Corporate Communications (anna.lay@frost.com).

Titel der Analyse: The World Web Application Firewall Market (B699-74)

Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt.

Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen.

Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen.

Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 25 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Anna Lay
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-77033-12
Fax: 069-234566
E-Mail: Anna.Lay@frost.com

Anna Lay | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://it.frost.com

Weitere Berichte zu: Application Firewall Internetanwendung Sicherheitssystem WAF Webanwendung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Erste großangelegte Genomstudie prähistorischer Skelette aus Afrika
27.09.2017 | Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte / Max Planck Institute for the Science of Human History

nachricht Wie gesund werden wir alt?
18.09.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie