Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schnelle Markteinführung bietet Chance für den europäischen WiMAX-Markt

10.04.2006


Die Standardisierung für global kompatible Breitbandprodukte durch das Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE) hat bereits lange auf sich warten lassen. Und auch jetzt, da der Standard 802.16e für Worldwide Interoperability for Microwave Access (WiMAX) ratifiziert wurde, sind die technischen Aufgliederungen noch nicht detailliert ausformuliert. Im dritten Quartal 2006 soll die neue Norm zunächst in Südkorea getestet und zertifiziert werden. Um sich auf dem europäischen Markt als Backbone für kabellose Netze zu behaupten, empfielt Luke Thomas, Senior Research Analyst bei Frost & Sullivan in seiner Analyse "European WiMAX Services Markets - WiWait for WiMAX in Europe?" eine schnelle Markteinführung von WiMAX-Netzwerken.



Alternative zu DSL Kabelnetzen



In Gebieten, in denen sich ein DSL Kabelnetz nicht rechnet, ist die kabellose Daten-Anbindung für Mobilfunk-Stationen - sogenannte "Fixed Wireless" - eine kostengünstige Alternative. Da bei der Freiraum-Übertragung durch Umwelteinflüsse oder Gebäude optische Übertragungsstrecken unterbrochen werden können, ist für die Dienstleister besonders der IEEE 802.16d Standard interessant. Über diesen Standard wird versucht, übertragungstechnische Beeinträchtigungen durch nicht vorhandene Sichtverbindungen (NloS - Non-Line-of-Sight) zu umgehen.

Weitere Hoffnungen setzt die Branche auf den Mobilfunk-Standard 802.16e. Im Vergleich mit dem 802.16d, liegt der Vorteil vor allem in der verwendeten Übertragungsart S-OFDMA (Scalable Orthogonal Frequency Division Multiple Access). Diese unterstützt nicht nur mobile Anwendungen, zudem erlaubt S-OFDMA zusätzlich den Zugriff auf Untergruppen von Frequenzträgern.

Frequenzvergabe ist entscheidend

Obwohl die großen Branchenakteure am europäischen WiMAX-Markt den Bedarf für gemeinsame Standards bereits erkannt haben, zögern Dienstleister noch mit der Einführung landesweiter WiMAX-Dienste. Ein Grund liegt darin, dass Geräte mit Support für 802.16d, also Fixed WiMAX, und Geräte für 802.16e für den mobilen Einsatz nicht kompatibel sind. Aber auch die lizensierten Frequenzbereiche stellen ein Problem dar: "Neben der verzögerten Produkteinführungszeit beeinträchtigen Probleme mit der Frequenzzuweisung den Erfolg für den WiMAX-Markt. Davon profitieren in Europa vor allem die Konkurrenten Wi-Fi und 3G", warnt Luke Thomas.

Die Frequenzfrage hängt vor allem mit der Überlegung zusammen, ob man innerhalb Europas statt der Nutzung eines "Fixed Wireless" 3.5 GHz-Frequenzbandes nicht besser ein Frequenzband mit niedrigerer GHz-Zahl verwenden sollte. Da WiMAX sowohl feste als auch mobile Lösungen bietet, prüfen die europäischen Mitgliedstaaten zur Zeit die Vorteile einer technologieneutralen Annäherung an 2.5-2.69 GHz-Frequenzbänder. Ursprünglich waren diese für 3G-Übertragungstechnologien vorgesehen. Sollte das Frequenzband genehmigt werden, würde es allerdings erst Anfang 2008 auf den europäischen Markt eingeführt werden, und die Dienstleister würden bis dahin auf das 3.5 GHz-Frequenzband zurückgreifen. Entscheidend wird die Frage sein, inwiefern Europas WiMAX Markt langfristig Lösungen für beide Frequenzbänder anbieten kann.

Auf Anfrage übersendet Frost & Sullivan allen interessierten Lesern eine kostenfreie Einführung in den Europäischen WiMAX Services Markt "European WiMAX Services Markets- WiWait for WiMAX in Europe?" in englischer Sprache per E-Mail. Kaufinteressenten können die gesamte strategische Analyse zusammen mit anderen Services im Rahmen eines Abonnements beziehen. Anfragen unter Angabe von Name, Firmenname, Position, Telefonnummer, Email-Adresse, Stadt und Land können gerichtet werden an Anna Lay, Corporate Communications (anna.lay@frost.com).

Titel der Analyse: European WiMAX Services Market- WiWait for WiMAX in Europe (B628-65)


Frost & Sullivan ist eine weltweit tätige Unternehmensberatung, die ihre Kunden bei allen strategischen Entscheidungen zur lokalen als auch globalen Ausweitung der Geschäftsaktivitäten unterstützt. Analysten und Berater erarbeiten pragmatische Lösungen, die zu überdurchschnittlichem Unternehmenswachstum verhelfen. Seit mehr als vierzig Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über ein einzigartiges Spektrum an Dienstleistungen und einen enormen Bestand an Marktinformationen. Frost & Sullivan arbeitet mit einem Netzwerk von mehr als 1000 Industrieanalysten, Beratern und Mitarbeitern und unterhält 25 Niederlassungen in allen wichtigen Regionen der Welt.

Weitere Informationen:

Anna Lay
Corporate Communications
Frost & Sullivan
Clemensstrasse 9
60487 Frankfurt/Main
Tel.: 069-77033-12
Fax: 069-234566
E-Mail: anna.lay@frost.com

Anna Lay | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://wireless.frost.com
http://www.frost.com

Weitere Berichte zu: 16d 16e Dienstleistung Markteinführung WiMAX WiMAX-Markt WiWait

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie