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Deutsche Forscher kehren in ihr Heimatland zurück

01.12.2005


Nur 36 von 548 Wissenschaftlern blieben in den USA



Das Programm "Biomedical Sciences Exchange Program" der International Academy of Life Sciences (IALS) organisiert seit 1979 den Austausch zwischen Wissenschaftlern der Biomedizin in Deutschland und den USA. Dabei wurde nun unter dem Gesichtspunkt des Brain Drain, also der Auswanderung der Elite, untersucht, wie viele der insgesamt 548 deutschen Teilnehmer nicht mehr zurück in ihr Heimatland gekommen sind. Das Ergebnis überrascht: Nur 36 Teilnehmer sind in den USA geblieben, der von vielen erwartete und gefürchtete Brain Drain ist damit ausgeblieben. Die Frage, warum trotzdem noch Wissenschaftler ihrem Heimatland fernbleiben, beantwortet Professor em. Dr. Hilmar Stolte, ehemals Arbeitsbereich Experimentelle Nephrologie in der Abteilung Nephrologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), mit "dem Mangel an qualifizierten Stellen in Deutschland".

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Professor Stolte wurde 2001 das Bundesverdienstkreuz verliehen und damit nicht nur für seine akademische Arbeit in Forschung und Lehre, sondern vor allem auch für seine vielfältigen Bemühungen um den wissenschaftlichen Nachwuchs und den internationalen Technologietransfer auf dem Gebiet der Biomedizin gewürdigt.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Professor em. Dr. Hilmar Stolte unter Telefon (0511) 532-6662.

Stefan Zorn | idw
Weitere Informationen:
http://www.mh-hannover.de/

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