Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Männer setzen auf Immobilie als Kapitalanlage

24.11.2005


Jeder siebte Mann bewertet den Haus- oder Wohnungskauf ausschließlich als Kapitalanlage. Ein Grund: Die Nettorendite bei Direktinvestments in konkrete Wohn- und Geschäftshäuser liegt bei vier bis sieben Prozent und ist damit höher als bei einer durchschnittlichen Geldanlage. Der durchschnittliche Geldmarktzins liegt im Euroraum bei rund zwei Prozent. Drei von vier Männern können sich zudem vorstellen, eine Zweitimmobilie als Geldanlage zu erwerben. Das ist ein Ergebnis der "Immobilien-Trendstudie" von PlanetHome, einer Tochtergesellschaft der HypoVereinsbank.


Zwar ist für 84 Prozent der Immobilienkäufer nach wie vor das Motiv entscheidend, in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Mehr als 70 Prozent der Befragten könnten sich jedoch vorstellen, eine Zweitimmobilie als Kapitalanlage anzuschaffen.

Besonders Mittfünfziger legen ihr Geld gern in Immobilien an. Zwei Drittel der privaten Nettovermögen - Geld und Immobilien - befinden sich in der Hand der so genannten "Best Ager". 17 Prozent der 50 bis 59jährigen haben beim Immobilienkauf nur eine Motivation: Sie suchen eine Kapitalanlage. 43 Prozent von ihnen besitzen bereits eine Zweitimmobilie. Drei Viertel der Befragten in den besten Jahren können sich zudem vorstellen, ein weiteres Anwesen als Geldanlage zu erwerben. Bei den Best Agern sind Zweitimmobilien jedoch auch besonders als Ferien- und Wochenendgrundstück beliebt. Sieben Prozent der über 60jährigen kaufen sich eine Immobilie aus dem Hauptgrund, dort den Urlaub zu verbringen.


Bei den unter 40jährigen hingegen spielt die eigene Residenz als Kapitalanlage oder Ferienhaus eine untergeordnete Rolle. 87 Prozent von ihnen sehen die Eigennutzung als einzigen Grund für den Immobilienerwerb. Dies lässt sich durch die spezielle Wohnsituation dieser Altersklasse begründen. Neun von zehn Deutschen unter 30 wohnen derzeit zur Miete. 88 Prozent der Mitzwanziger planen deshalb, in den kommenden Jahren ein Eigenheim zu erwerben.

Und auch der Großteil der Frauen sieht den Immobilienkauf in erster Linie nicht als Kapitalanlage an. Neun von zehn Verbraucherinnen geben an, das Eigenheim sei der wichtigste Grund für einen Immobilienerwerb. Lediglich jede zwölfte Käuferin sieht im eigenen Anwesen eine Methode zum Vermögensaufbau. Jede dritte Deutsche kann sich nicht vorstellen, eine Zweitimmobilie als Kapitalanlage zu erwerben.

Unterschiedliche Motive für den Hauskauf bei Männern und Frauen (in Prozent):

Eigennutzung der Immobilie: 80,5 (Männer), 88,4 (Frauen)
Immobilie Kapitalanlage: 14,3 (Männer), 8,6 (Frauen)
Zweitimmobilie für Ferien und Wochenende: 3,7 (Männer), 2,7 (Frauen)
Zweitimmobilie für Kinder: 1,6 (Männer), 0,4 (Frauen)

Diese Presseinformation basiert auf der "Immobilien-Trendstudie" von PLANETHOME. Für die Studie wurden in einer Online-Umfrage im August und September dieses Jahres 1.449 Immobilienkunden detailliert befragt.

Die gesamte Immobilien-Trendstudie von PlanetHome kann bei den Presseansprechpartnern angefordert werden.

Annette Siragusano | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.planethome.com

Weitere Berichte zu: Geldanlage Immobilie Kapitalanlage Zweitimmobilie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter
19.06.2017 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie

28.06.2017 | Förderungen Preise

Immunabwehr: Wie Proteine Membranbläschen zusammenbringen

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Das Auto lernt vorauszudenken

28.06.2017 | Maschinenbau