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Vorhersage der sozioökonomischen Auswirkungen der Klimaveränderung

24.10.2005


Die Klimaveränderung kann sich auf die Landnutzung und die biologischen Ressourcen auswirken. Es wurde eine Studie durchgeführt, die verschiedene sozioökonomische Sequenzen in Mittel- und Osteuropa als Folgen der Klimaveränderung untersuchte.


Das Forschungsteam des ACCELERATES-Projekts nutzte integrierte Wirkungsmodelle der Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Artenverteilung und Habitatunterteilung in einem wechselseitigen Rahmen innerhalb der mittel- und osteuropäischen Länder (CEECs - Central and Eastern European Countries). Somit war man in der Lage, die Auswirkungen der Klimaveränderung innerhalb von Sektoren und Disziplinen sowie globale Veränderungsprobleme künstlich nachzuempfinden.

Es mussten Variationen der CEECs hinsichtlich ihres historischen Hintergrunds und der Art des Übergangs in die EU berücksichtigt werden. Der genutzte Ansatz war hierarchisch aufgebaut und bestand aus drei Ebenen - EU global, EU landwirtschaftlich und regional - und umfasste die Entwicklung sozioökonomischer Szenarios für die Jahre 2020, 2050 und 2080.


Das Forschungsteam schloss Variablen ein, die sich auf die Zukunft der agrarwirtschaftlichen Landnutzung auswirken. Diese sind beispielsweise geographische Situation, Wirtschaft und Politik, Agrarpolitik, Ressourcenwettbewerb, EU-Beitritt, Rolle internationaler Institutionen, technologische Innovation und Nutzung, Entwicklung der Infrastruktur sowie Nachfrage und Belieferung des Marktes.

Die Indikatoren wurden sowohl vor dem Übergang als auch im Vergleich zu denen von EU-15 intern verglichen. Es wurden Stärken und Schwächen sowie zukünftige Bedrohungen in jeder Region und innerhalb verschiedener Zeitrahmen gefordert. Es stellte sich heraus, dass für Strukturänderungen in der Landnutzung die allgemeine Wirtschaftsentwicklung bedeutender ist als die gegenwärtige Wirtschaftssituation des agrarwirtschaftlichen Sektors. Darüber hinaus könnten einige Faktoren, die möglicherweise die momentane Entwicklung hemmen, der Entwicklung in der Zukunft tatsächlich förderlich sein.

Somit können die im Rahmen des ACCELERATES-Projekts angewandten Entwicklungsstrategien das nachhaltige Management von Veränderungen in der Landnutzung und den Naturschutz für die kommenden Jahre unterstützen. Dies könnte wiederum den CEECs in Bezug auf die sozioökonomische Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit dienlich sein.

Maria Fekete-Farkas | ctm
Weitere Informationen:
http://www.szie.hu

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