Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

KI-Studie: Wirtschaft stärkt Investitionen in Mobile Business

13.10.2005


> Mobile Business Summit 2005 am 20. Oktober in der IHK Bonn
> Umfangreichste aktuelle Management-Studie über Mobile Business



In der laut Angaben aktuell umfangreichsten Managementstudie über Mobile Business in Deutschland hat die KI AG (Knowledge Intelligence AG) in Zusammenarbeit mit der DGMF Deutsche Gesellschaft für Managementforschung 2.200 Vorstände, Geschäftsführer und Führungskräfte der oberen Leitungsebene aus der deutschen Wirtschaft befragt. Das Ergebnis: Den Topmanagern ist die Bedeutung von Mobile Business überwiegend nicht nur bewusst, sondern sie haben bereits Investitionsprogramme aufgelegt, um die neue Welle zur Computerisierung der Arbeitsplätze im Außendienst für ihre Firmen zu nutzen. Im Mittelpunkt steht bei 84 Prozent der Unternehmen die Ausrüstung der mobilen Mitarbeiter mit Taschencomputern (Personal Digital Assistant, PDA), die per Datenfunk an die Firmenzentrale angebunden und dadurch in die Geschäftsabläufe möglichst nahtlos integriert sind.

Nach Erkenntnissen der KI-Studie stecken 44 Prozent der Unternehmen heute schon über 10 Prozent ihres gesamten Budgets für Informationstechnologie (IT) in die mobile Aufrüstung der Arbeitsplätze. In zwei Jahren wollen weit über die Hälfte der Firmen (55 Prozent) mehr als 10 Prozent der IT-Aufwendungen für Mobile Business ausgeben. 17 Prozent haben für 2007 sogar schon einen Budgetanteil von mehr als 20 Prozent allein zur Computerisierung ihres Außendienstes eingeplant. Dies entspricht fast einer Verdreifachung gegenüber 2005 (6 Prozent).

Die Unternehmen, die sich bereits in Richtung Mobile Business auf den Weg gemacht haben, beurteilen die Projekte mit großer Mehrheit (63 Prozent) als erfolgreich oder sogar sehr erfolgreich. Allerdings: 15 Prozent stufen ihre Aktivitäten auf diesem Sektor bislang als weniger erfolgreich ein, 21 Prozent sehen sich noch nicht der Lage, ein Urteil zu fällen. "Viele Firmen stellen fest, dass Mobile Business sich nicht in der Anschaffung von Geräten und Software erschöpft, sondern ein komplexes Projekt darstellt, um die Geschäftsabläufe zu integrieren und zu optimieren", resümiert KI- Vorstand und Studien-Herausgeber Dirk Buschmann aufgrund zahlreicher Gespräche mit betroffenen Topmanagern. Eine Zusammenfassung der Studienergebnisse ist im Internet unter www.ki-ag.com abrufbar.

Mobile Office, Vertrieb und Service sind am wichtigsten

Als die derzeit wichtigsten Einsatzgebiete für Mobile Business fördert die KI-Studie zutage (Mehrfachnennungen waren erwünscht): Büroanwendungen wie bspw. E Mail und Internet (87 Prozent), Zugang zum Firmennetz von unterwegs (72 Prozent), Vertriebsunterstützung (56 Prozent), Service (45 Prozent), Überwachung von Maschinen (34 Prozent), Beschaffung (23 Prozent), Ortung und Verfolgung bspw. in der Logistik (15 Prozent) sowie die Maschinensteuerung (13 Prozent). Die Planungszahlen der Unternehmen lassen den Schluss zu, dass die Investitionen in Mobile Business in den nächsten zwei Jahren vor allem in die Sektoren Service (22 Prozent), Vertrieb (21 Prozent), Intranetzugang (21 Prozent), Ortung und Verfolgung (20 Prozent), Überwachung (17 Prozent) und Steuerung (11 Prozent), mobiles Büro (10 Prozent) und Beschaffung (8 Prozent) fließen werden.

Welche Branchen gehen in Sachen Mobile Business in Deutschland voran, wollten KI AG und DGMF im Rahmen der Studie ebenfalls wissen. Spitzenreiter ist demnach der Maschinen-, Anlagen- und Fahrzeugbau: 97 Prozent der Firmen in dieser Branche verfügen zumindest nach eigenen Angaben über eine klar definierte Zielsetzung für den PDA- Einsatz. An zweiter Stelle stehen die Telekommunikation und Elektronik (90 Prozent), Dritter ist die Informationstechnologie (89 Prozent). Die weiteren Ränge: Konsumgüterindustrie (86 Prozent), Versorgung und Entsorgung (83 Prozent), Chemie (82 Prozent). Die rote Laterne ist bei den Banken und Versicherungen aufgehängt: Dort hat ein Viertel der Topmanager noch keine Ziele für das mobile Geschäft entwickelt.

* Die KI-Studie "Mobile Business 2005/2006" wurde von der KI AG (Knowledge Intelligence AG) und dem Institut für Management und Technologie der DGMF Deutschen Gesellschaft für Managementforschung unter der fachlichen Leitung von Prof. Christoph Wamser und KI- Vorstand Dirk Buschmann als Herausgeber erstellt. Die KI AG entwickelt innovative mobile Anwendungen, die in zahlreichen Wirtschaftsbereichen eingesetzt werden, z.B. im Facility-Management, in der Wartung und Logistik und im Bereich mobile-CRM. Zu den Kunden zählen u.a. DaimlerChrysler, Deutsche Post World Net und HochTief Gebäudemanagement.

Miriam Dechert | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.mobileintegrator.de
http://www.ki-ag.com

Weitere Berichte zu: Business Vision Computerisierung DGMF KI-Studie Topmanager

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Dialysepatienten besser vor Lungenentzündung schützen
17.01.2018 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Neue Studie der Uni Halle: Wie der Klimawandel das Pflanzenwachstum verändert
12.01.2018 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics