Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobile Payment: Bezahlen mit dem Handy boomt wie nie zuvor

10.10.2005


Wie Unternehmer mit mobilen Bezahlformen Umsätze steigern


Bis 2008 werden die weltweiten Umsätze mittels Mobile Payment von derzeit 3,3 Mrd. Dollar (2,53 Mrd. Euro) auf 37,1 Mrd. Dollar (28,46 Mrd. Euro) steigen, prognostiziert das Consulting-Unternehmen Arthur D. Little. atms Telefon- und Marketing Services, der österreichische Spezialist für Service-Rufnummern und Mobile Dienste, trägt dieser rasanten Marktentwicklung bereits heute Rechnung und bietet umfassende Lösungen im Bereich Mobile Payment an. Die zentralen Säulen im Lösungsportfolio sind dabei die Bezahlformen "PremiumSMS" und "WAP-Payment".

Mobiles Bezahlen von atms - Vorteile des bargeldlosen Zahlens via Handy


Mit dem "M-Payment-Service" von atms können Diensteanbieter, die beispielsweise Musik-Content, Videos, Ringtones oder Games bereitstellen, ihren Kunden die bargeldlose Bezahlung ihrer Produkte mit dem Handy ermöglichen. Die Vorteile von M-Payment liegen auf der Hand: Das Handy ist weit verbreitet und überall dabei. Der Kauf von Waren und Leistungen kann somit jederzeit in Sekundenschnelle durchgeführt werden, die technische Lösung gewährleistet eine gesicherte Zahlungsabwicklung für Endkunden und Anbieter. Mobiles Bezahlen eignet sich hervorragend für Waren oder Leistungen im Wert von bis zu 25,-- Euro.

PremiumSMS zählen zur gängigsten mobilen Bezahlform, da diese von allen Mobilnetzbetreibern der Region D/A/Ch unterstützt werden. Die Abrechnung von PremiumSMS ist simpel: Der konsumierte Content wird vom Mobilfunkbetreiber des Users über eine kostenpflichtige SMS in Rechnung gestellt.

Eine weitere Abrechnungsform besteht über einen Zugang zu einem so genannten "WAP-Payment System" eines Mobilnetzbetreibers, wodurch das Bezahlen im mobilen und "fixen" Internet einfach und ohne Medienbruch möglich wird. Die maximale Flexibilität im Bereich der Tarifierung stellt einen wesentlichen Vorteil dieser Bezahllösung dar.

Zur Abwicklung von WAP-Payment hat atms in Österreich direkte Anbindungen an T-Mobile, ONE und Telering, das entspricht rund 60 Prozent des österreichischen Marktes. In der Schweiz kooperiert atms mit den Anbietern Swisscom und Orange, welche gemeinsam über 80 Prozent des Marktes abdecken.

Zur Nutzung der Mobile-Payment-Funktionalitäten der Mobilfunkprovider bietet atms seinen Kunden - folglich allen Diensteanbietern - eine einheitliche technische Schnittstelle für die unterschiedlichen Systeme der Mobilfunkbetreiber an, attraktive Auszahlungssätze inklusive. Die einzelnen Angebote können auch direkt auf den jeweiligen Portalen der Mobilfunkprovider kommuniziert werden.

Wie funktioniert WAP-Payment?

Der Endkunde möchte z.B. Content - wie etwa Ringtones oder Games - für sein Handy kaufen. Hierfür startet er auf seinem Mobiltelefon den Browser und kommt auf das Portal seines Mobilfunkbetreibers, oder besucht direkt das WAP-Angebot seines bevorzugten Anbieters. Schritt für Schritt wird der Kunde zum gewünschten Produkt geführt, kann sich aber bequem - wie in einem Supermarkt - auch andere Angebotsinhalte ansehen. Hat der User sich entschieden, muss er nur den Kauf bestätigen und kann das gewählte Produkt downloaden. Verrechnet wird der Einkauf über die Mobilfunkrechnung seines Netzbetreibers. Durch den Wegfall einer Registrierung wird der mühelose Einstieg gewährleistet. Zunehmend mehr Netzbetreiber unterstützen diese Bezahlform technisch als auch kommerziell.

Mobile Payment auch für Sprachtelefonie

Mobile Payment kann ebenso bei Sprachtelefonie-Lösungen eingebaut werden. Damit können selbst Kunden, für die das mobile Internet keine Alternative darstellt, Angebotsinhalte konsumieren und über ihre Handyrechnung bezahlen. Denkbar wären hier z.B. Bestellhotlines, bei denen Anrufer sofort dem Kundenbetreuer die Freigabe für die Bezahlung erteilen und damit Auskunft und Kauf optimal kombiniert werden können.

"WAP-Payment ist aufgrund seiner Vorzüge ein perfektes Komplementärprodukt zu PremiumSMS beziehungsweise zum Premium Voice Call", erklärt Markus Buchner, Head of Business Development bei atms. In Bezug auf die angebotenen Produkte eignen sich Mobile Payment-Lösungen hervorragend als Bezahlsysteme für Videos, Bilder und Handy-Tuning. Gepaart mit den höheren Erlösen zeichnet sich dieses System durch wenig Aufwand für den Diensteanbieter und bequeme Nutzung auf Kundenseite aus.

Claudia Muhr | ACCEDO Austria
Weitere Informationen:
http://www.atms.at

Weitere Berichte zu: Handy Mobilfunkbetreiber Payment Ringtone

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie