Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ford Fusion Concept - Studie eines Kompakt-Vans

11.09.2001


Mit der Studie "Ford Fusion Concept" zeigt Ford auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA 2001 in Frankfurt erstmals die Studie eines kompakten Stadtfahrzeugs, die sich mit der praktischen Umsetzung besonders zukunftsträchtiger Technologien für das Auto von morgen beschäftigt.

Ford Fusion Concept zeigt eine hohe Konzentration intelligenter Technologie auf ein Fahrzeug mit besonders kompakten Abmessungen. So verkörpert Ford Fusion Concept sprichwörtlich die Fusion interessanter Vorteile von bekannten Fahrzeugkonzepten aus der Mittelklasse mit dem attraktiven Äußeren und dem großzügigen Raumkonzept eines Freizeitautos. Das heißt zum einen, dass Ford Fusion Concept dank seiner Ausmaße ausgesprochen wendig und dank der erhöhten Sitzposition sehr übersichtlich ist. Andererseits bietet er dank eines großen Innenraumes mit intelligenten Lösungen das Raumangebot eines Mini-Vans, kombiniert mit dem Verbrauch eines Kleinwagens.

Herzstück des Fusion Concept ist der Ford-DISI-Motor (DISI steht für Direct Injection Spark Ignition / Direkteinspritzung mit elektrischer Zündung). Er überträgt das Prinzip der sparsamen Direkteinspritzung vom Diesel auf den Benzinmotor. Der kraftvolle kleine Motor verbindet exzellenten Benzinverbrauch mit bulliger Kraftentfaltung.

Mittels Turbo-Aufladung entwickelt dieser 1,1-Liter-Motor mit 81 kW (110 PS) die Leistung eines normalen 1,8-Liter-Motors und vermeidet dabei gleichzeitig die Verbrauchsnachteile des größeren Motors. Weil er reine Luft ansaugt und die Gemischbildung durch Direkteinspritzung erst recht spät und unter hohem Druck erfolgt, bietet der Ford DISI-Turbo enorme Vorteile, wenn es darum geht, bei niedrigsten Drehzahlen kraftvollen Durchzug (160 Nm bei 1.800/min) zu bieten.

Ein konventioneller Motor erleidet unter Teillast Verluste, solange seine Drosselklappe weitgehend geschlossen bleibt. Der Ford DISI -Turbo "atmet" dagegen weitgehend frei und ohne die abschnürende Wirkung der Drosselklappe. Der Verbrauch sinkt dadurch im unteren und mittleren Lastbereich spürbar ab. Dabei bietet der Motor einen äußerst kraftvollen Antritt, wie er bisher nur von modernen Turbodiesel-Motoren bekannt war.

Der Ford DISI-Motor harmoniert zudem hervorragend mit dem neuen Getriebekonzept Ford Durashift EST. Durashift EST steht bei Ford für das neue automatisierte Schaltgetriebe mit elektrischer Kupplungsbetätigung. Es erlaubt nicht nur die bekannte Automatik-unterstützte Fahrweise ohne zu kuppeln, sondern es hilft durch eine intelligente Verbindung zum Motormanagement auch dabei, Benzin zu sparen.

Michael Droste | ots

Weitere Berichte zu: Concept DISI Direkteinspritzung Durashift Verbrauch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE