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Thailands Korallen haben Tsunami großteils überlebt

30.08.2005


Schäden der Katastrophe weitgehend beseitigt



Nach einer heute, Dienstag, veröffentlichten Studie der Royal Geographical Society in London, halten sich die Schäden an den Korallenriffen vor der Küste Thailands in Grenzen. Das Forscherteam hat an der 700 Kilometer langen Westküste nur etwa 13 Prozent schwer geschädigte Riffe finden können. Mehr als 60 Prozent der Korallenriffe wiesen nur wenige bis gar keine Schäden auf.

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Nach den ersten Schätzungen wird sich die Mehrzahl der Riffe in den kommenden drei bis fünf Jahren erholen. Das Forscherteam um Barbara Brown von der University of Newcastle hat insgesamt 175 Plätze, die an der Westküste lagen, untersucht. Davon waren mindestens 18 in den vergangenen 20 Jahren permanent von Forschern beobachtet worden. Besonders betroffen von der Zerstörung waren flache Riffe auf Inseln sowie direkt vor der Küste. Die nördliche Küstenlinie der Provinzen Ranong und Phang-gna und die vorgelagerten Inselgruppen Similian und Surin waren wesentlich stärker von Zerstörungen betroffen als der Süden (mit Ausnahme der Region um Phi Phi in der Provinz Krabi).

Brown meinte in dem Artikel, dass die Ergebnisse erfreulich wären, gibt aber zu bedenken, dass sich die Korallen nur dann erholen, wenn Stressfaktoren wie erhöhte Wassertemperaturen und Umwelteinflüsse ausbleiben. Außerdem meint die Forscherin, dass die Riffe in anderen Teilen des Indischen Ozeans wie etwa vor Sumatra, den Andamanen und Nikobaren wesentlich stärkeren Zerstörungen ausgesetzt waren. Sie sind sowohl durch das Erdbeben als auch durch die nachfolgenden Flutwellen zum Teil komplett zerstört worden.

Dass sich die Lage für die Touristenregionen wie Phuket und dem Thrang-Gebiet erholt hat, berichtet die Leiterin des Thailändischen Fremdenverkehrsamtes für Österreich, Kathrin Geiszler im Gespräch mit pressetext. "In Khao Lak sind noch nicht alle Spuren beseitigt, da viele Betroffene nicht wissen, ob sie die Hotelanlagen noch aufbauen sollen", so Geiszler. Auch auf den Phi Phi Inseln ist nicht alles wiederhergestellt. Dort will die thailändische Regierung allerdings auf Ökotourismus setzen und den Wildwuchs an Verbauung eindämmen. Dass die Stimmung positiv ist, zeigt auch das Buchungsbarometer bei Austrian Airlines: Neben dem täglichen Flug Wien - Bangkok wird ab 12. Dezember 2005 Phuket gleich zwei Mal pro Woche angeflogen.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.rgs.org
http://www.thailandtourismus.at
http://www.aua.at

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