Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wohnzufriedenheit liegt in Chemnitz über dem Durchschnitt

03.08.2005


Die meisten Chemnitzer bewerten Wohnqualität mit gut bzw. sehr gut


Längst sind es nicht mehr nur die harten Standortfaktoren, die Menschen für oder gegen einen bestimmten Wohnort entscheiden lassen. Vielmehr profitieren Regionen heute von weichen Rahmenbedingungen wie Wohnumfeld und Wohnqualität. "Wo die Menschen sich wohlfühlen, da ziehen sie hin und da bleiben sie, auch wenn vorübergehende Arbeitslosigkeit droht", so Friedrich Thießen, Professor für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre an der TU Chemnitz.

Wie eine an seiner Professur eingereichte aktuelle Studie der Chemnitzer BWL-Studentin Constance Massow zeigt, sind mehr als 80 Prozent der Chemnitzer mit ihrer Wohnung und ihrem Wohnumfeld zufrieden. Damit liegen sie sogar über dem Bundesdurchschnitt von rund 75 Prozent. Drei Viertel aller Befragten wohnen zur Miete. Durchweg gute Noten erhielten die medizinische Versorgung, die Einkaufsmöglichkeiten, die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und die Anbindung an Bus und Bahn. Wie die Umfrage unter 200 Chemnitzern noch zeigt, gilt das neu gebaute Stadtzentrum als Favorit. Es wurde mit sehr hoher Wohnqualität bewertet.


Dennoch will rund ein Fünftel der befragten Chemnitzer in den nächsten zwei Jahren umziehen. Die Hälfte aller Umzugswilligen möchte Chemnitz treu bleiben und innerhalb der Stadt umziehen. Von denjenigen, die Chemnitz verlassen wollen, suchen sich immerhin noch 40 Prozent eine neue Bleibe in Sachsen.

Die meisten Chemnitzer, die wegziehen wollen, wünschen sich eine anders geschnittene Wohnung und ein schöneres Wohnungsumfeld. Nur 25 Prozent geben an, dass sie am neuen Wohnort einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben oder dort mehr Geld verdienen können. "Dies zeigt deutlich, wie wenig Veränderungen im Wohnen nur mit der Arbeitslosigkeit erklärbar sind", so Prof. Dr. Thießen. Es seien immer mehrere Gründe, die für einen Umzug sprechen. Generell beurteilten allerdings nahezu alle befragten Chemnitzer die allgemeine Wohnqualität ihrer Stadt insgesamt als gut bzw. sehr gut.

Weitere Informationen gibt Prof. Dr. Friedrich Thießen, Professor für Finanzwirtschaft und Bankbetriebslehre an der TU Chemnitz, per Telefon unter (03 71) 5 31 - 41 74 sowie per E-Mail unter friedrich.thiessen@wirtschaft.tu-chemnitz.de .

Dipl.-Ing. Mario Steinebach | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de

Weitere Berichte zu: Bankbetriebslehre Wohnqualität

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave
02.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

nachricht Europaweite Studie zu Antibiotikaresistenzen in Krankenhäusern
18.11.2016 | Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einzelne Proteine bei der Arbeit beobachten

08.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Intelligente Filter für innovative Leichtbaukonstruktionen

08.12.2016 | Messenachrichten

Seminar: Ströme und Spannungen bedarfsgerecht schalten!

08.12.2016 | Seminare Workshops