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Teenager kommunizieren immer mehr online

29.07.2005


E-Mail fällt hinter Instant Messaging und SMS zurück



Wie eine Studie der US-amerikanischen Organisation Pew Internet and American Life Project zeigt, stehen SMS und IM (Instant Messaging) als Kommunikationsmittel unter Jugendlichen hoch im Kurs. E-Mail wird von den Teenagern eher dann benutzt, wenn sie mit Erwachsenen, zum Beispiel mit Lehrern in Kontakt treten. Laut Untersuchung nutzen heute fast neun von zehn Kindern (87 Prozent) zwischen zwölf und 17 Jahren das Internet. Im Jahr 2000 waren es im Vergleich dazu erst 74 Prozent.

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Bereits Dreiviertel aller Jugendlichen, die online sind, haben schon IM benutzt. Vor allem spezielle Features wie zum Beispiel Symbole, mit denen der User seine Gefühlslage ausdrücken und sich von anderen differenzieren kann, machen das Instant Messaging so beliebt. Ein Drittel aller US-Teenies benutzt SMS, um sich mit ihren Freunden zu unterhalten.

Insgesamt nutzen 21 Mio. Jugendliche in den USA das Internet auf regelmäßiger Basis, die Hälfte davon ist täglich online, geht aus der Pew Studie hervor. Sowohl die Zeit, als auch die Zahl an unterschiedlichen Tätigkeiten im Netz haben sich erhöht. 81 Prozent der Teenies im Internet spielen Online-Games, 76 Prozent beziehen die Nachrichten aus dem Web und 43 Prozent kaufen darüber ein. "Eine zunehmende Anzahl an Jugendlichen lebt in einer Welt, in der Computer und Kommunikationstechnologien, die bei Bedarf in Anspruch genommen werden können, allgegenwärtig sind", sagt Amanda Lenhart, Co-Autorin der Studie.

Besonders starke Internet-User in der Teenagerwelt sind Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren, wie der Bericht zeigt. Beinahe 97 Prozent aus dieser Gruppe haben Erfahrung mit IM und 57 Prozent versenden SMS.

Claudia Zettel | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.pewinternet.org

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