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Macher statt Visionäre / Studie zum Image von Biotechnologie-Unternehmen

28.08.2001


Wie präsentiert sich die Biotech-Branche derzeit in der Öffentlichkeit? Dieser Frage ist die Life Sciences-Unit der Agentur F&H Public Relations GmbH mit einer eigenen Studie nachgegangen und hat Bemerkenswertes zu Tage befördert.

"Wir wollten wissen, wie es um das Image-Profil der deutschen Biotech-Companies steht", so Dr. Johannes Ritter, Grouphead des F&H Biotech-Teams. "Denn dieser Faktor ist für die Wettbewerbsdifferenzierung ausschlaggebend." Das Fremdbild der Wachstumsbranche wurde anhand von drei Personengruppen ausgelotet: Führungskräfte groß- und mittelständischer Unternehmen, Journalisten und Biologie-Studenten.

Die Ergebnisse sprechen Bände: Obwohl die Biotechnologie zu den zukunftsträchtigen Wirtschaftszweigen zählt und starkes öffentliches Interesses weckt, kennt ein Großteil der befragten Führungskräfte namentlich keine Life Sciences-Unternehmen - geschweige denn deren Produkte. "Die jungen Biotech-Firmen haben in dem heiß umkämpften Markt bisher nur in Ausnahmefällen eine Chance gehabt, sich von der Konkurrenz abzugrenzen und ein eigenes deutliches Profil zu zeigen", erklärt Helmut Freiherr von Fircks, Geschäftsführer der Agentur F&H. Einerseits sind die Geschäftsfelder der Biotechnologen thematisch komplex und schwierig zu vermitteln. Andererseits schlägt die Emotionalisierung und damit eine grobe Verallgemeinerung stark zu Buche. Beides Komponenten, die es den Unternehmen schwierig machen, sich ein Gesicht zu geben.

Die nähere Betrachtung von Einzelaspekten der F&H-Umfrage gibt weiteren Aufschluss. So erwarten deutsche Führungskräfte von Biotech-Managern, dass diese weniger visionäre Forscher, sondern vielmehr Vermarkter und Manager von wissenschaftlichen Techniken und Ergebnissen sind. Der Chief Scientific Officer als Macher wird zur Marke. Und für die Mehrzahl der Biologie-Studenten ist bei der Wahl des Arbeitsplatzes die Unternehmenskultur eines der wichtigsten Kriterien. Damit ist die prägnante Darstellung der Unternehmenskultur für die Gewinnung von hochqualifizierten Arbeitskräften eine entscheidende Zukunftsinvestition.

Die F&H-Life Sciences Unit, die aus Naturwissenschaftlern mit Kommunikations-Know-How zusammengesetzt ist, stellt die Studie kostenlos zur Verfügung. Bestellung unter 089/12175200 oder info@f-und-h.de.

Dr. Johannes Ritter | ots

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