Labornutzerstudie "Lab 2020"

Die Stärken und Schwächen derzeitiger sowie die Potenziale zukünftiger Laborgestaltung ermittelt das Fraunhofer IAO gegenwärtig anhand einer Nutzerstudie im Rahmen des Projekts „Lab 2020“. Die Online-Befragung richtet sich an Nutzer von Biotech- und Pharmalabors.

Wie gestaltet sich die Arbeitsumgebung von morgen? Welche Rahmenbedingungen sind wichtig für die Entwicklung der viel beschworenen Innovationskultur?

Diese Fragen möchte das Innovationsnetzwerk „Lab 2020“ insbesondere für Labor-Arbeitswelten beantworten. Neben dem Fraunhofer IAO sind das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen und Bioverfahrenstechnik IGB sowie ein Partnermix aus Anwendern der Pharma- und Biotechbranche und Anbietern von Immobilien, Einrichtung und Technik beteiligt.

Welche Stärken und Schwächen derzeitige Labore aufweisen und welche Merkmale zukunftsfähige Labore aus Sicht der Nutzer auszeichnen, ermittelt das Fraunhofer IAO gegenwärtig anhand einer Nutzerstudie. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Parameter in Labor-Arbeitswelten und deren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit des Einzelnen. Die Themenbereiche umfassen Laborkonzepte, Gebäudegestaltung, Kommunikation und Kooperation, Informations- und Kommunikationstechnik, Automatisierung und Betrieb.

Die Meinung und Erfahrung von Experten und Führungskräften ist für die Nutzerstudie von zentraler Bedeutung. Sie richtet sich deshalb in erster Linie an Laborleiter, also Personen an der Schnittstelle zwischen praktischer Laborarbeit und Strategie. Selbstverständlich sind aber alle interessierten Forscher herzlich eingeladen, sich an der Studie zu beteiligen – jeder ausgefüllte Fragebogen trägt zur Aussagekraft der Studie bei. Die Auswertung der Studie erfolgt anonymisiert. Die Beantwortung des Fragebogens dauert etwa 30 Minuten.

Die Befragung schafft eine aktuelle und fundierte Wissensbasis, um daraus Anforderungen für eine zukunftsfähige Laborgestaltung abzuleiten. Es sollen Erkenntnisse über das optimale Zusammenspiel von Nutzungsqualität, Effizienz, Akzeptanz und Arbeitszufriedenheit erlangt werden. Damit auch die Teilnehmer davon profitieren können, besteht die Möglichkeit, am Ende der Befragung eine E-Mail Adresse zu hinterlassen, an die dann eine Zusammenfassung der wichtigsten Projektergebnisse geht.

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Juliane Segedi idw

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