Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche ITK-Branche rechnet mit weiterem Aufwind

15.06.2005


BITKOM bestätigt Wachstumsprognose - Aufbruchstimmung gefordert



Die deutsche ITK-Branche wähnt sich nach guten Geschäften zu Jahresbeginn weiter im Aufwärtstrend. Laut dem aktuellen Branchenbarometer des Branchenverbandes BITKOM rechnen 69 Prozent der befragten Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr mit steigenden Umsätzen. Ein Drittel der Firmen geht sogar von einem Umsatzplus von mehr als fünf Prozent aus. Jeweils 15,5 Prozent stellen dagegen stabile Umsätze oder gar einen Umsatzrückgang in Aussicht. "Professionelle Anwender und Privatkunden investieren wieder verstärkt in Hightech", sagte BITKOM-Präsident Willi Berchtold (Bild) bei der Präsentation der Umfrage heute, Mittwoch, in Berlin.



Im abgelaufenen ersten Quartal haben laut BITKOM 58 Prozent der befragten Unternehmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus verzeichnet. 60 Prozent rechnen mit einem Wachstum auch im laufenden zweiten Quartal. Dabei ziehen sich die positiven Umsatzerwartungen für das Gesamtjahr durch alle Segmente. Bei den Softwareanbietern rechnen 70 Prozent mit einem Umsatzplus. 53 Prozent stellen auch Zuwächse beim Gewinn in Aussicht. Bei den Internetdienstleister erwarten 78 Prozent höhere Umsätze. Im Bereich IT-Hardware rechnen immerhin 63 Prozent der befragten Unternehmen mit weiterem Aufschwung bei den Umsätzen.

Dank der rosigen Aussichten wollen 42 Prozent der deutschen ITK-Unternehmen im laufenden Jahr neue Stellen schaffen. Weitere 42 Prozent wollen zumindest keine Mitarbeiter entlassen. Insgesamt rechnet der Branchenverband in der deutschen ITK-Branche im laufenden Jahr per saldo mit 10.000 zusätzlichen Stellen. Dabei suchen vor allem mittelständische Softwarehäuser und IT-Dienstleister Personal. Jedes fünfte Unternehmen meldet allerdings bereits wieder einen Mangel an Fachkräften.

Als größte Hemmnisse für den geschäftlichen Erfolg gelten den Unternehmen freilich erneut die politischen Rahmenbedingungen, gefolgt von der schwachen Inlandsnachfrage sowie Finanzierungsschwierigkeiten. Berchtold forderte eine ressortübergreifende Technologie-Politik, um den Hightech-Standort Deutschland wieder nach vorne zu bringen. "Wir brauchen eine komplette Perspektivumkehr in unserem Land: Weg vom Jammern und Wehklagen, hin zu einer Aufbruchstimmung für Wachstum und Innovation", so Berchtold.

Jörn Brien | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.bitkom.org

Weitere Berichte zu: Branchenverband ITK-Branche Umsatzplus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise