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IT-Sicherheitsprobleme großteils "hausgemacht"

14.06.2005


Studie: Unternehmen haben Angst vor Spam und Viren


Spam und Viren werden von Projekt- und IT-Managern in Deutschland und Großbritannien als das größte Sicherheitsproblem eingeschätzt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des IT-Sicherheitsexperten WatchGuard Technologie unter 296 IT-Managern. Demnach stufen 82 Prozent der befragten IT-Experten Spam und 60 Prozent Viren als größte Gefahrenquelle für das Unternehmen ein.
"Die meisten Unternehmen fürchten fälschlicherweise noch immer besonders Virenattacken. Unsere Erfahrung zeigt jedoch, dass die meisten Sicherheitsprobleme nach wie vor ’hausgemacht’ sind", kommentiert WatchGuard-Senior-Director Anna Focks die Ergebnisse. Zur Vorsorge greifen die meisten Unternehmen auf automatisierte Downloads zum Virenscan (86 Prozent) zurück, während 38 Prozent ihre Updates eigenhändig auf regelmäßiger Basis vornehmen. Im Vergleich zwischen Großbritannien und Deutschland zeigt sich, dass deutsche Unternehmen etwas sorgfältiger mit dem Virenschutz umgehen. 55 Prozent der Befragten aus Deutschland gaben an, Updates auf regelmäßiger Basis vorzunehmen, während es auf der Insel nur 26 Prozent waren.

Auf die Frage, welche Vorsichtsmaßnahmen geplant sind, priorisierten 56 Prozent den Schutz vor Virenattacken sowie die Aufklärung der Mitarbeiter (42 Prozent). Erstaunliche sechs Prozent gaben laut WatchGuard an, keinerlei Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. 60 Prozent wollen in Deutschland einen Virenschutz und 40 Prozent eine Verschlüsselungstechnologie implementieren, in Großbritannien sind es hingegen nur 28 Prozent der Befragten. Dagegen forcieren 48 Prozent der englischen Unternehmen die Aufklärung ihrer Mitarbeiter, während es in Deutschland nur 35 Prozent sind.

Wilhelm Bauer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.watchguard.com

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