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Kritische Bewertung von Studien geplant

20.08.2001


"Tee schützt vor Herzinfarkt", sagt eine Studie der Universität Boston, USA, "Grüner Tee schützt vor Krebs- und Herzkrankheiten", fanden Mitarbeiter der Kansas Universität, USA heraus - es gibt viele Studien, die dem Genussgetränk Tee zu Recht einen positiven Einfluss auf die Gesundheit nachweisen, aber bei der Fülle an Studien fällt eine fachgerechte Beurteilung schwer. "Tee ist aufgrund seiner gleichbleibenden Beliebtheit bei dem Verbraucher ein Produkt von allgemein großem Interesse. Um sowohl der Teewirtschaft als auch den Medien und dem Verbraucher eine Orientierungshilfe zu geben, hat der Deutsche Teeverband e.V. einen unabhängigen wissenschaftlichen Beirat gegründet, der eine große Anzahl der Studien zum Thema Tee und Gesundheit kritisch betrachten und bewerten wird", so Dr. Monika Beutgen, Geschäftsführerin Deutscher Teeverband e.V. Der Wissenschaftliche Beirat ergänzt somit den Wissenschaftlichen Informationsdienst Tee, in dem bereits seit 1998 Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung von Tee durch Experten veröffentlicht werden.

Bei der ersten Beiratssitzung waren anwesend Dr. Barbara Bertram, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg, Dr. Heiner Boeing, Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Bergholz-Rehbrücke, Dr. Ulrich Engelhardt, Institut für Lebensmittelchemie, TU Braunschweig, Frank Pauls, Tea-Taster, Hamburg Dr. Thomas Hofmann, Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie, Garching und Dr. oec. troph. Eva-Maria Schröder (MPH), Oecotrophologin und Wissenschaftsjournalistin, Tutzing.

Die vom Wissenschaftlichen Beirat zu behandelnden Themenschwerpunkte reichen von Tee in der Krebsprävention und bei Vorbeugung von Herz- Kreislauferkrankungen über das gesamte Gebiet der Inhaltsstoffe bis hin zum Bereich Sensorik.

Dr. Monika Beutgen | ots
Weitere Informationen:
http://www.teeverband.de

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