Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gerüche steuern das Fahrverhalten

03.06.2005


Rowdytum oder Schneckentempo beim Autofahren werden durch Düfte bestimmt



Gerüche können beim Autofahren die Konzentration und das Fahrverhalten in einem bisher ungeahnten Ausmaß beeinträchtigen. Jüngsten Forschungsergebnissen der RAC Foundation zu folge sind spezielle Gerüche verantwortlich für Raserei, Verkehrsrowdytum und schwere Unfälle."Es ist verblüffend wie Gerüche das Fahrverhalten beeinflussen können", erklärte Studienleiter Conrad King.

... mehr zu:
»Autofahren »Fahrverhalten »Geruch


Den Studienergebnissen zu Folge sind Gerüche wie Kamille, Jasmin und Lavendel im Auto nachteilig, da sie den Fahrer zu sehr entspannen. Ebenso riskant ist der Geruch von frisch geschnittenem Gras, denn er verleitet den Autofahrer zu Tagträumereien. Die Autofahrer fühlen sich freier und geben mehr Gas. Blumen am Straßenrand gefährden ebenso die Fahrtauglichkeit, denn leidet der Fahrer unter Heuschnupfen kann durch Niesen und tränende Augen leicht die Sicht verschleiert werden und ein Unfall passieren. Parfums und Aftershaves zählen ebenso zur riskanten Duftgruppe, erklären die Experten, denn sie lassen die Gedanken der Fahrer weg von der Straße und in sexuelle Phantasien driften. Der Geruch von frischem Brot und Fast Food wirkt nicht nur appetitanregend sondern lässt durch das aufkeimende Hungergefühl auch den Gasfuß der Fahrer immer schwerer werden.

Zu den konzentrationsfördernden Gerüchen im Auto zählen der Duft von Zitronen und Kaffee, denn dadurch wird das klare Denken gefördert. Der Geruch von frischer Seeluft wirkt sich ebenso positiv auf den Fahrer aus, denn die salzige Luft fördert eine tiefe Atmung und entspannt so die Muskeln des Körpers. Auch der typische Geruch eines neu gekauften Autos löst instinktiv ein vorsichtigeres Fahrverhalten aus. "Mehr als jeder andere Sinn hat der Geruchssinn den wohl stärksten Einfluss auf den logischen Teil des Gehirns und wirkt direkt auf die hormonelle Steuerung des Gehirns und die emotionalen Systeme des Körpers", so King.

Eine frühere Studie der West Virginia Wheeling Jesuit University fand heraus, dass der Zimtgeruch die Konzentration fördert und der Duft von Pfefferminz Autofahrer weniger reizbar macht.

Evelyn Lengauer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.racfoundation.org/index2.html
http://www.wju.edu

Weitere Berichte zu: Autofahren Fahrverhalten Geruch

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Wiederverwendung von IT- und Kommunikationsgeräten schont Klima und Ressourcen
23.02.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Klimawandel verstärkt Selenmangel
21.02.2017 | Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH Zürich)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie