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Krebsentwarnung für Haarfärbemittel

25.05.2005


Colorationen sind größtenteils gesundheitlich unbedenklich



Häufiges Haarefärben mit starken Färbemitteln erhöht nicht das Krebsrisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der University of Santiago de Compostela, die heute, Mittwoch, in der aktuellen Ausgabe des Journal of the American Medical Association publiziert wurde.



"Eine mögliche gesundheitsschädigende und krebserregende Wirkung hätte für die öffentliche Gesundheit verheerende Auswirkungen, denn rund ein Drittel der Frauen in Europa und Nordamerika färben sich regelmäßig die Haare", erklärte Studienleiter Bahi Takkouche. Auch zehn Prozent der Männer, die älter als 40 Jahre sind, verwenden regelmäßig Haarfärbeprodukte. Dabei werden rund 70 Prozent des Marktes von so genannten dauerhafte Colorationen - dem aggressivsten Produkttypus - abdeckt. In Asien ist dieser Prozentsatz sogar noch höher.

Die spanischen Forscher analysierten 79 medizinische Studien aus elf verschiedenen Ländern. "Unsere Untersuchungsergebnisse liefern keinen Hinweis darauf, dass häufiges Colorieren das Brust- oder Blasenkrebsrisiko erhöht. Schwache Indizien deuten jedoch darauf hin, dass es mögliche Effekte auf die Bildung von hämatopoetischen (blutbildenden) Krebsarten - wie beispielsweise Leukämie oder Multiples Myelom - gibt. In diesem Punkt bedarf es noch weiterer Forschungsarbeiten", resümierte Takkouche.

Evelyn Lengauer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.usc.es
http://www.jamamedia.org

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