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Universitätsbewertungen auf mehreren Ebenen

27.04.2005


Universitäten nutzen Bewertungen, um Lehre und Forschung innerhalb der Einrichtung zu beurteilen. Wenn man aber die Bewertungsressourcen betrachtet, so muss noch eine Vielzahl von Aspekten festgelegt werden, was die Effizienz der Bewertungen und ihre Nutzung als Mittel zur Erreichung der beabsichtigten Ziele betrifft.


Im Zuge ihrer Erweiterung schließen Universitätsressourcen sowohl akademisches als auch nichtakademisches Personal ein. Während der Studie wurden beide Aspekte mit Hinblick auf Beurteilungen untersucht, um besser verstehen zu können, welchen Einfluss eine Bewertung hat und worin die Auswirkungen auf beide Aspekte liegen.

Die Beobachtungen, die mit Hinblick auf die Beurteilung des akademischen Personals in Europa durchgeführt wurden, führten zu einer Reihe von wichtigen Erkenntnissen. Zunächst ließ sich ein Anstieg der Studentenzahlen nachweisen, der einem Anstieg in der Zahl der Lehrkräfte entspricht. Akademisches Personal wird normalerweise entsprechend dem Rang eingeteilt und sowohl während der Einstellung als auch während der Ausübung der Tätigkeit in der traditionellen individuellen Art und Weise, besonders von Gleichrangingen, beurteilt. Woran es jedoch fehlt, ist eine kontinuierliche professionelle Schulung, um die pädagogische Theorie in die Praxis umzusetzen.


Zu den weiteren Beobachtungen gehören Unterschiede beim Ausmaß der Beaufsichtigung, die beteiligten Disziplinen sowie Veränderungen im Bewertungsbereich. Auch die Personalgröße und -zusammenstellung sowie die Einstellungshäufigkeit werden berücksichtigt. Die zentralen Behörden übernehmen eine zunehmend wichtige Rolle an den Universitäten, da sie beschäftigungspolitische Entscheidungen treffen, die wiederum Auswirkungen auf die Jobs haben. Der kollektive Beitrag seitens der Lehrkräfte wird zunehmend mit Hinblick auf deren Leistung und Vorlesungsvorbereitung sowie ihren Beziehungen zu den Studenten bewertet.

Für nichtakademisches Personal - hierzu können Manager, Ingenieure und Techniker gehören - gibt es zwei Arten der Beurteilung. Ein Beurteilungsverfahren betrachtet das Personal als Individuum und berücksichtigt die speziellen Beschäftigungsanforderungen, während die andere Methode den kollektiven Beitrag des Personals bewertet.

Auch die Beziehung zwischen dem nichtakademischen Personal und der finanziellen Situation findet Berücksichtigung. Die beteiligten Länder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, insbesondere mit Hinblick auf ihre geografische Lage, d.h. Nord- und Südeuropa.

Der nicht akademische Bewertungsprozess als Ganzes ist ziemlich umfassend und langsam. Dennoch ist der Beitrag, den Beurteilungen von nichtakademischem Personal für die Universität leisten, eine weitere Beobachtung wert, sowohl was die Bewertungen selbst betrifft als auch mit Hinblick auf ihre Auswirkungen auf akademisches Personal.

Pierre Dubois | ctm
Weitere Informationen:
http://www.u-paris10.fr

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