Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gute Noten für Low-Cost: Aktuelle Studie zeigt: 99 Prozent der Passagiere sind mit dem Angebot zufrieden

26.04.2005


Der Low-Cost-Verkehr in Berlin boomt. Im ersten Quartal 2005 buchten 42,2 Prozent aller Passagiere ihren Flug bei Low-Cost-Airlines. Am Flughafen Schönefeld fliegen bereits 71,4 Prozent der Passagiere mit den Günstig-Airlines.

Eine neue Studie zeigt, dass auch die Qualität des Angebots stimmt: 99 Prozent der befragten Passagiere sind sehr zufrieden oder zufrieden mit der Airline, die sie gerade nutzten. 92 Prozent der Passagiere würden zudem wieder einmal mit derselben Gesellschaft von oder nach Berlin fliegen. Unterschiede zwischen den verschiedenen Billigfluganbietern fallen gering aus. Datengrundlage ist eine repräsentative Befragung von 648 Low-Cost-Passagieren am Flughafen Schönefeld von Infratest Dimap im Auftrag der Berliner Flughäfen.

Entscheidend für die Wahl eines Low-Cost-Anbieters ist - wenig überraschend - der Preis. 73 Prozent der Passagiere fliegen, weil es so günstig ist. 21 Prozent haben sich aufgrund des Flugziels und 5 Prozent wegen des Flugzeitpunktes für die jeweilige Airline entschieden. Von den Low-Cost-Passagieren fliegt ein Viertel aus geschäftlichen Gründen, drei Viertel sind privat unterwegs. Deutlicher Unterschied bei der Low-Cost-Airline germanwings: deren Passagiere sitzen fast zur Hälfte dienstlich im Flugzeug.

Die Studie zeigt auch, dass über ein Drittel der Passagiere allein wegen des Low-Cost-Angebots ins Flugzeug steigt. Durch die Billigflugangebote konnten also zusätzliche Kundenschichten gewonnen werden.

Mit der Ansiedlung des Drehkreuzes von germanwings und dem stärkeren Engagement von easyJet wird das Low-Cost-Wachstum in Schönefeld weiter gehen. 2005 stehen hier 16 neue Ziele zur Auswahl. Der Flughafen wird derzeit für den Passagieransturm fit gemacht. Das bereits fertiggestellte Pier 3a bietet zusätzliche Gates, der Weg vom Bahnhof zum Terminal wird überdacht und das neue Terminal D wird die Kapazität um rund 2,5 Millionen Passagiere erweitern.

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.berlin-airport.de

Weitere Berichte zu: Airline Low-Cost Low-Cost-Airline Low-Cost-Passagier Terminal

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Klimawandel: ungeahnte Rolle der Bodenerosion
11.04.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten