Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Voice over IP" auf dem Vormarsch: Jeder siebte Deutsche will per Internet telefonieren

04.04.2005


Schon acht von zehn Deutschen kennen Internet-Telefonie


- 44 Prozent begeistert von Einsatzmöglichkeiten
- 14 Prozent planen Einstieg binnen zwölf Monaten
- Niedrige Kosten und Zusatzfunktionen überzeugen

- Neue Studie von Roland Berger Market Research


Die Internet-Telefonie in Deutschland steht vor dem Durchbruch: Bereits 83 Prozent der Deutschen kennen den neuen Telekommunikationsstandard. Nahezu die Hälfte (44 Prozent) zeigt sich begeistert von den Einsatzmöglichkeiten dieser Technologie, 14 Prozent wollen "Voice over IP" (VoIP) in den nächsten 12 Monaten nutzen. So lauten die zentralen Ergebnisse der Studie "Voipen - Internet-Telefonie in Deutschland" von Roland Berger Market Research.

Im Rahmen der Studie befragte Roland Berger Market Research im März 2005 telefonisch 500 repräsentativ ausgewählte Privatpersonen zwischen 16 und 60 Jahren.

Vor allem niedrige Preise locken die Konsumenten zum Internet-Telefon: 77 Prozent lassen sich von günstigen Gesprächen ins klassische Festnetz überzeugen, 75 Prozent durch kostenlose Gespräche im Netz eines Anbieters. Auch Zusatzfunktionen machen das "Voipen" aus Verbrauchersicht attraktiv: 74 Prozent schätzen es besonders, die eigene Internet-Rufnummer weltweit verwenden zu können, 69 Prozent heben hervor, das Telefonieren mit Office-Anwendungen verbinden zu können.

"Die Internet-Telefonie bietet enormes Potenzial und wird dem Telekommunikationsmarkt in Deutschland schon in den nächsten Monaten weiteren Schwung verleihen", so Michael Plock, Mitglied der Geschäftsleitung bei Roland Berger Market Research.

Die hohe Bekanntheit von VoIP lässt sich der Studie zufolge vor allem auf Mund-zu-Mund-Propaganda im Bekanntenkreis (bei 40 Prozent aller Befragten) sowie die Berichterstattung in Fernsehen (25 Prozent) und Printmedien (22 Prozent) zurückführen.

Insbesondere die führenden Internet-Service-Provider AOL, T-Online und Arcor kommen aus Sicht der Konsumenten derzeit als Anbieter von Internet-Telefonie in Frage. Allerdings fallen die aktuell beworbenen Serviceprodukte von VoIP-Anbietern noch vergleichsweise wenig auf.

Der ausführliche Ergebnisbericht der Studie "Voipen - Internet-Telefonie in Deutschland" kann bei Roland Berger Market Research bezogen werden.

Michael Plock | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.rb-marketresearch.de

Weitere Berichte zu: Internet-Telefonie Market VoIP Zusatzfunktion

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Studie „Education first! Bildung entscheidet über die Zukunft Sahel-Afrikas“
29.11.2017 | Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

nachricht Zukunftsstudie zum Autoland Saarland veröffentlicht
29.11.2017 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften