Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Barrieren im Kundenservice - Versicherungswebsites auf dem Prüfstand

18.03.2005


Benutzerfreundlichkeit ist das A und O der gelebten Kundenorientierung im Internet. Trotz jahrelanger Tätigkeit der "Usability-Gurus" lässt die Benutzerfreundlichkeit vieler Websites allerdings zu Wünschen übrig. Eine neue Studie der Online GmbH über Websites von Versicherungen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zeigt auf, woran es krankt.


Kundenservice im Internet funktioniert nur dann zufriedenstellend, wenn man die Bedürfnisse aller BenutzerInnen auf einen Nenner bringt. Dazu müssen in der technischen Umsetzung bereits internationale Standards eingehalten werden. Wer die Kriterien der sogenannten Barrierefreiheit berücksichtigt, schafft damit die erste Voraussetzung für eine benutzerfreundliche Website. Dr. Judith Tscherne, Leiterin von "web-barrierefrei", einem Projekt der Online Schulungs- und Beratungsges.mbH, fasst die Intention der Studie so zusammen: "Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass das Konzept der Barrierefreiheit gleichgesetzt wird mit Webseiten für behinderte Menschen. Barrierefrei umgesetzte Websites sichern größtmögliche Zugänglichkeit und Benutzerfreundlichkeit für alle BenutzerInnen. Die Studie ’Barrieren im Kundenservice: Versicherungswebsites auf dem Prüfstand’ soll hier Aufklärungsarbeit bei WebsitebetreiberInnen leisten."

Die frei erhältliche Studie verfolgt einen neuen, praxisorientierten Ansatz; sie wurde von web-barrierefrei, einem Projekt der Online Schulungs- und Beratungs.gmbH, in Zusammenarbeit mit der defrag your mind innovationsmanagement & marketing gmbH durchgeführt. Am Beispiel der Versicherungsbranche wird anschaulich gezeigt, mit welch einfachen Mitteln und wenig Aufwand, KundInnen und solche, die es werden wollen, im Internet zufrieden zu stellen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf KundInnen mit speziellen Bedürfnissen gelegt - wie beispielsweise die wachsende Gruppe der SeniorInnen im Web.


Dr. Judith Tscherne: "Viele Anforderungen an eine barrierefreie Internetgestaltung scheinen selbstverständlich und doch leistet sich die Mehrheit der Unternehmen einen Internet-Auftritt, der an den KundInnen vorbei führt. Wird der/die BenutzerIn stärker in den Mittelpunkt gerückt und nicht mehr die Technik, profitieren sowohl KundenInnen als auch Unternehmen."

Günther Krumpak | pressetext
Weitere Informationen:
http://www.web-barrierefrei.at

Weitere Berichte zu: Kundenservice Online Versicherungswebsite Website

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie