Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Maßnahmen gegen BSE funktionieren

27.01.2005


Französicher Wissenschafter gibt Entwarnung

... mehr zu:
»BSE »Primat

Die derzeitigen Sicherheitsmaßnahmen sind ausreichend, um den Menschen vor dem Rinderwahn zu schützen. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der CEA gekommen. Das Entfernen von Gehirn- und Rückenmarksgewebe sowie älterer Rinder aus der Nahrungskette sei wirksam gewesen, erklärten die Wissenschafter gegenüber The Lancet. Durch die Untersuchung von Affen ermittelten die Forscher, wie viel infiziertes Gewebe ein Mensch essen müsste, um gefährdet zu sein. Es zeigte sich, dass eine größere Menge erforderlich wäre, als realistisch konsumierbar ist. Britische Experten erklärten laut BBC, dass die genaue Menge ein Rätsel bliebe und empfahlen eine Aufrechterhaltung der Überwachung.

Das CEA schätzt, dass ein Mensch mindestens 1,5 Kilo neuralen Gewebes zu sich nehmen müsste. Diese Menge gilt für Rinder mit einem negativen BSE Testergebnis bei der Schlachtung, die jedoch geringe Mengen der Infektion in sich trugen. Der leitende Wissenschafter Jean-Philippe Deslys erklärte, dass selbst wenn Großbritannien wie andere Ländern Europas Rinder, die älter als 30 Monate sind, auf BSE untersuchte und ihren Verkauf nicht verbiete, noch immer keine Gefahr bestehe. Er geht basierend auf den mit zwei Affen durchgeführten Tests und früheren Untersuchungen mit Primaten davon aus, dass die Übertragung zwischen Rindern und Primaten bzw. Menschen viel weniger wahrscheinlich ist als zwischen Rindern. "Die Effizienz der Übertragung von Rind zu Primat könnte sieben bis 20 Mal geringer sein." Die Inkubationszeit für die BSE Übertragung von Rind auf Mensch könnte laut Deslys mehr als ein Drittel länger sein als bei der Übertragung von Mensch zu Mensch.

Michaela Monschein | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.thelancet.com
http://www.cea.fr

Weitere Berichte zu: BSE Primat

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Neue Gene für das Risiko von allergischen Erkrankungen entdeckt
21.11.2017 | Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft

nachricht Bedeutung von Biodiversität in Wäldern könnte mit Klimawandel zunehmen
17.11.2017 | Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Metamaterial mit Dreheffekt

Mit 3D-Druckern für den Mikrobereich ist es Forschern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gelungen ein Metamaterial aus würfelförmigen Bausteinen zu schaffen, das auf Druckkräfte mit einer Rotation antwortet. Üblicherweise gelingt dies nur mit Hilfe einer Übersetzung wie zum Beispiel einer Kurbelwelle. Das ausgeklügelte Design aus Streben und Ringstrukturen, sowie die zu Grunde liegende Mathematik stellen die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift Science vor.

„Übt man Kraft von oben auf einen Materialblock aus, dann deformiert sich dieser in unterschiedlicher Weise. Er kann sich ausbuchten, zusammenstauchen oder...

Im Focus: Proton-Rekord: Magnetisches Moment mit höchster Genauigkeit gemessen

Hochpräzise Messung des g-Faktors elf Mal genauer als bisher – Ergebnisse zeigen große Übereinstimmung zwischen Protonen und Antiprotonen

Das magnetische Moment eines einzelnen Protons ist unvorstellbar klein, aber es kann dennoch gemessen werden. Vor über zehn Jahren wurde für diese Messung der...

Im Focus: New proton record: Researchers measure magnetic moment with greatest possible precision

High-precision measurement of the g-factor eleven times more precise than before / Results indicate a strong similarity between protons and antiprotons

The magnetic moment of an individual proton is inconceivably small, but can still be quantified. The basis for undertaking this measurement was laid over ten...

Im Focus: Reibungswärme treibt hydrothermale Aktivität auf Enceladus an

Computersimulation zeigt, wie der Eismond Wasser in einem porösen Gesteinskern aufheizt

Wärme aus der Reibung von Gestein, ausgelöst durch starke Gezeitenkräfte, könnte der „Motor“ für die hydrothermale Aktivität auf dem Saturnmond Enceladus sein....

Im Focus: Frictional Heat Powers Hydrothermal Activity on Enceladus

Computer simulation shows how the icy moon heats water in a porous rock core

Heat from the friction of rocks caused by tidal forces could be the “engine” for the hydrothermal activity on Saturn's moon Enceladus. This presupposes that...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungen

Forschungsschwerpunkt „Smarte Systeme für Mensch und Maschine“ gegründet

24.11.2017 | Veranstaltungen

Schonender Hüftgelenkersatz bei jungen Patienten - Schlüssellochchirurgie und weniger Abrieb

24.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mathematiker-Jahrestagung DMV + GDM: 5. bis 9. März 2018 an Uni Paderborn - Über 1.000 Teilnehmer

24.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Maschinen über die eigene Handfläche steuern: Nachwuchspreis für Medieninformatik-Student

24.11.2017 | Förderungen Preise

Treibjagd in der Petrischale

24.11.2017 | Biowissenschaften Chemie