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Deutschland hinkt bei Schlüsseltechnologie hinterher

12.01.2005


Deutschland ist hinsichtlich der Patentsituation in der Nanotechnologie gut aufgestellt, bei der wirtschaftlichen Umsetzung sind die USA und Japan aber noch deutlich überlegen. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Consulting-Unternehmens VDI im Auftrag des deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung.


Schon jetzt werden mit Produkten, die sich mit Hilfe der Nanotechnologie realisieren lassen, erhebliche Umsätze erzielt. Für die Zukunft erwarten Analysten einen noch stärkeren internationalen Wettbewerb und eine weltweite Zunahme der Investitionen und staatlichen Förderungen. Diese beträchtlichen Umsätze dürften mit dem wirtschaftlichen Durchbruch der Nanotechnologie zukünftig noch enorm steigen. Dies ist auch auf die prognostizierte, sehr hohe Marktvolumina zurückzuführen.

Derzeit gibt es in Deutschland etwa 450 in der Nanotechnologie aktive Unternehmen. Bereits heute finden sich schätzungsweise 60.000 Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt von der neuen Technologie abhängig sind. Schätzungen über den Beschäftigungszuwachses von Arbeitsplätzen lassen für die Zukunft eine Zunahme von 10.000 bis 15.000 Arbeitsplätzen bis das Jahr 2006 erwarten.

Wilhelm Bauer | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.vdi.de

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