Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Soziale Benachteiligung korreliert mit Zahnfäulnis

21.12.2004


Kinder müssen immer früher zum Zahnarzt



In Großbritannien ist die Wahrscheinlichkeit für sozial benachteiligte Kinder größer Zahlfäulnis zu bekommen. Das geht aus Daten der staatlichen Statistik-Behörde hervor. Schulen wurden als sozial benachteiligt oder nicht sozial benachteiligt klassifiziert, abhängig davon, ob mindestens 30 Prozent der Kinder für kostenlose Mahlzeiten registriert waren. Das berichtet die BBC.

... mehr zu:
»Zahnarzt »Zahnfäulnis


In sozial benachteiligten Schulen zeigten 60 Prozent der Fünfjährigen und 70 Prozent der Achtjährigen offensichtliche Fäulniserscheinungen in ihren Milchzähnen. In nicht sozial gut gestellten Schulen waren es 40 Prozent der Fünfjährigen und 55 Prozent der Achtjährigen. Bei den zweiten Zähnen hatten 55 Prozent der Zwölfjährigen und 72 Prozent der 15-Jährigen an sozial benachteiligten Schulen Anzeichen von Fäulnis, im Vergleich mit 42 Prozent der Zwölfjährigen und 55 Prozent der 15-Jährigen in nicht benachteiligten Schulen.

Verhältnismäßig weniger fünfjährige Kinder (34 Prozent) von leitenden Angestellten zeigten Zahnfäulnis als die gleichaltrigen Kinder von Facharbeitern oder Handwerkern (53 Prozent). Bei den 15-Jährigen waren es 47 Prozent der Kinder von Managern und 65 Prozent der Kinder von Arbeitern. Zwar wurden weniger Kindern Zähne aufgrund von Fäulnis gezogen, aber mehr 15-Jährigen von niedrigeren Berufsgruppen (sieben Prozent) als von den 15-jährigen Kindern von höher gestellten Berufsgruppen (zwei Prozent).

Grundsätzlich suchen Kinder immer früher den Zahnarzt auf. Das Verhältnis der Fünf- und Achtjährigen, die zum Zahnarzt müssen bevor sie zwei sind, hat sich seit 1993 mehr als verdoppelt. 1983 waren sieben Prozent der Fünfjährigen schon im zarten Alter von zwei beim Zahnarzt gewesen. Diese Zahl stieg bis 1993 auf 15 Prozent und bis 2003 auf 31 Prozent. Das Verhältnis der Fünfjährigen, die noch nie beim Dentisten waren, fiel von 14 Prozent im Jahr 1983 auf zehn Prozent im Jahr 1993 und auf sechs Prozent im Jahr 2003.

pressetext.austria | Marietta Gross

Weitere Berichte zu: Zahnarzt Zahnfäulnis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu sicherem Autofahren bis ins hohe Alter
19.06.2017 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung der Industrieproduktion auf Jobs und Umweltschutz?
16.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie