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Studie zur Flüssigkeitsversorgung belegt: Teetrinkerinnen liegen vorn

15.12.2004


Teetrinkerinnen sind besonderes gut mit Flüssigkeit versorgt. Das belegt eine aktuelle Untersuchung des Forschungsinstituts für Kinderernährung in Dortmund.

Die Wissenschaftler wollten mit verschiedenen Tests herausfinden, ob die Bundesbürger ausreichend trinken. Dazu wurden insgesamt 1.528 Personen in vier Gruppen eingeteilt: männliche und weibliche Teetrinker sowie männliche und weibliche Nicht-Teetrinker.

Zu den Ergebnissen erklärt Prof. Dr. Friedrich Manz: "Deutsche Männer waren deutlich schlechter mit Flüssigkeit versorgt als deutsche Frauen. Frauen, die regelmäßig Tee tranken, wiesen einen günstigeren Flüssigkeitsversorgungsstatus auf als Frauen, die keinen Tee tranken." Schwarzer und grüner Tee tragen demnach deutlich zur Flüssigkeitsversorgung bei.

Mit den Ergebnissen wird gleichzeitig ein gängiges Vorurteil widerlegt - das Märchen vom Flüssigkeitsräuber. Für Prof. Manz steht fest: "Tee und Kaffee sind nicht als ’Flüssigkeitsräuber’ einzustufen." Das belegt auch eine Studie des Nebraska Medical Center, USA. Die Testpersonen haben mehrere Tage lang die gleichen Mengen an verschiedenen koffeinfreien und koffeinhaltigen Getränken zu sich genommen. Anschließende Tests zeigten: Ob Koffein oder nicht, spielt keine Rolle. Fazit: Tee unterstützt, ebenso wie andere Getränke, die täglich empfohlene Flüssigkeitszufuhr von mindestens zwei Litern.

Dr. Monika Beutgen | Deutscher Teeverband e.V.
Weitere Informationen:
http://www.teeverband.de

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