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Irland ist der beste Ort zum Leben

19.11.2004


Gute Kombination von Moderne und Tradition




Irland ist der beste Ort der Welt zum Leben. Das fand eine Studie des Economist heraus, wie die BBC berichtet. Mit der Kombination zwischen wachsendem Wohlstand und traditionellen Werten erfülle das Land die Bedingungen um seine Bewohner glücklich zu machen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Schweiz und Norwegen. Abgesehen von Australien (Platz sechs) waren die Top Ten alle europäische Länder. Die USA lagen auf Platz 13. Die größten Industriemächte Europas, Frankreich, Deutschland und Großbritannien lagen nur auf den Plätzen 25, 26 und 29. Großbritannien lag damit an letzter Stelle der europäischen Staaten.

Die Studie untersuchte die Länder nicht nur nach dem Einkommen, sondern auch nach anderen Faktoren, die das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Leute beeinflussen. Darunter waren Gesundheit, Freiheit, Arbeitslosigkeit, Familienleben, Klima, politische Stabilität und Sicherheit, Geschlechter-Gleichheit und das gesellschaftliche Leben. "Irland hat deshalb gewonnen, weil es die begehrenswertesten Elemente miteinander verbindet, wie niedrige Arbeitslosigkeit und politische Freiheit mit der Bewahrung von alten Werten, wie eine stabile Familie und gesellschaftliches Leben", schreibt der Economist. Natürlich ist die Messung der Lebensqualität nicht einfach, gibt das Magazin zu, und es wird auch Kritiker geben, "außer natürlich in Irland".


Die Republik profitierte sehr durch die Mitgliedschaft in der EU. Durch den ökonomischen Aufschwung hat sie auch den Spitznamen Celtic Tiger erhalten. Irland wird von den neuesten Mitgliedern der EU sehr beneidet und ist für sie zu einem Vorbild geworden, das man gerne erreichen möchte. Am schlechtesten abgeschnitten hat von den 111 untersuchten Ländern Simbabwe. Dort seien die Verhältnisse noch schlechter geworden unter Präsident Robert Mugabe, urteilt der Economist.

Angela Deußen | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.bbc.co.uk

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