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Lebensversicherungen: Boom zum Jahresende

12.11.2004


2.5 Millionen Neuverträge bis zum Jahresende erwartet - psychonomics-Studie "Kundenmonitor Assekuranz 2004" untersucht aktuelle Entwicklung in der Lebensversicherung

80% der Deutschen sind über die Besteuerung von Lebensversicherungen ab 2005 informiert. Entsprechend hoch fällt ihr Abschlussinteresse aus: Das Potenzial für Neuabschlüsse im IV. Quartal liegt zwischen 1,2 Mio. und 5,6 Mio. Verträgen für Kapital-Lebensversicherung und private Rentenversicherung; als realistisch kann eine Zahl von 2,5 Mio. Verträgen bis zum Jahresende prognostiziert werden. Insbesondere die jüngere Bevölkerung bis 30 Jahre ist an einem "just in time" - Abschluss vor dem endgültigen Wegfall des Steuerprivilegs interessiert.

Dies sind Ergebnisse der Studie "Kundenmonitor Assekuranz 2004" des Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstituts psychonomics zum Thema Entwicklungen in der Lebensversicherung. 1.333 Bundesbürger bis 55 Jahre wurden im September dazu repräsentativ befragt.

Private Rentenversicherung und Kapital-Lebensversicherung sind wie erwartet zum Jahresende die Renner für die Versicherungsbranche: 6,3% der bis 55-Jährigen beabsichtigt bis zum Jahresende, eine private Renten- oder Kapital-Lebensversicherung abzuschließen: 3,0% eine private Rentenversicherung (entspricht 1 Mio. Verträge), 2,3% eine Kapital-Lebensversicherung (entspricht 0,8 Mio. Verträge) und 1% beide Formen (entspricht jeweils 0,35 Mio. Verträge = 0,7 Mio. Verträge). Die höchsten Abschlussabsichten zeigen sich mit insgesamt 12% in der Altersgruppe bis 30 Jahre.

Die Kapital-Lebensversicherung genießt - trotz einem sich seit Jahren bereits vollziehenden Rückgang zugunsten privater Rentenversicherungen und fondsgebundener Verträge sowie teils drastischer Kürzungen der Überschussbeteiligung - immer noch recht großes Vertrauen in der Bevölkerung: Nach der Immobilie liegt die KLV weiterhin auf Platz 2 der bevorzugten privaten Altersvorsorgeprodukte: 61% der Befragten halten die KLV für geeignet. Die Kürzung der Überschussbeteiligungen hat dabei nur wenig Einfluss auf die Meinung der Versicherten.

Ansgar Metz | psychonomics AG
Weitere Informationen:
http://www.psychonomics.de

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