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Studie: Tageszeitungen und Internet-Stellenbörsen sind gute Freunde

10.11.2004


Internet-Stellenbörsen lösen die Tageszeitungen als wichtiges Medium für Stellenangebote nicht ab, sondern ergänzen sie. Dies ist das Schlüsselergebnis einer aktuellen Studie*, die der Verband der deutschen Internetwirtschaft, eco Forum e.V. (Berlin/Köln), zusammen mit der Online-Stellenbörse stellenanzeigen.de (München) vorgestellt hat. Demnach stufen rund drei Viertel (75 Prozent) der Personalleiter in Deutschland Online-Stellenbörsen und Tageszeitungen als gleichrangig bei der Suche nach qualifiziertem Personal ein.

Erst danach kommen die eigene Firmen-Homepage (60 Prozent) und die interne Ausschreibung (55 Prozent) bei der Stellenbesetzung zum Tragen. Zwei Drittel der von eco und stellenanzeigen.de befragten Personalverantwortlichen sind eigenen Angaben zufolge fest davon überzeugt, dass die Tageszeitung auch weiterhin eine tragende Rolle im Stellenmarkt spielen wird. 77 Prozent der Manager veröffentlichen eine neue Stelle am liebsten sowohl in einer Online-Börse als auch in einer Tageszeitung, weil sie sich dadurch die besten Bewerber versprechen. Auf der Online-Seite bevorzugen 79 Prozent eine in Deutschland verwurzelte Stellenbörse, da nach ihrer Auffassung über 90 Prozent aller hierzulande ausgeschriebenen Stellen mit Kandidaten aus Deutschland besetzt werden. Auf der Printseite werden regionale Tageszeitungen bevorzugt, weil ein Großteil der Bewerber in seiner oder einer bestimmten anderen Region, also nicht bundes- oder gar weltweit, einen Arbeitsplatz sucht.

"Die regionale Bindung stellt den wichtigsten Vorteil der lokalen Tageszeitung dar, die das überregionale und interaktive Instrumentarium des Internet bei der Stellensuche damit ideal ergänzt", interpretiert Michael Weideneder, Leiter des Arbeitskreises E-Recruiting im Verband der deutschen Internetwirtschaft, das Ergebnis der Studie.

* Im Rahmen der Studie wurden 50 ausgewählte Personalverantwortliche aus der deutschen Wirtschaft nach ihren Ansichten zum Personalwesen befragt.

Andreas Dripke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.eco.de

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