Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Studie "Wissen und Information 2004"

10.11.2004


Fraunhofer IAO führt mit weiteren 16 Fraunhofer-Instituten eine Studie zum aktuellen Stand, wie Wissensmanagement eingesetzt wird, durch. Die Institute suchen dazu Teilnehmer für eine online-Befragung. Als Bonus erhalten diese ein qualitatives direkt-Feedback über ihre Antworten.



An das Thema Wissensmanagement wurden in der Vergangenheit große Erwartungen geknüpft, die nur teilweise erfüllt wurden. Nachdem in Folge dessen Wissensmanagement für einige Zeit an Bedeutung verloren hatte, beginnen in jüngster Zeit immer mehr Organisationen, sich wieder intensiv mit Wissensmanagement auseinanderzusetzen. Es gibt es aber nur wenige aktuelle Studien.



Um die realistischen Potenziale des Themenfelds Wissenstransfer in Organisationen zu identifizieren, führt Fraunhofer IAO als eine gemeinsame Aktivität der Wissensmanagement-Community innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft die Studie "Wissen und Information 2004" durch. In diesem Netzwerk sind Experten aus 17 Fraunhofer-Instituten vertreten, die das Thema Wissensmanagement in Deutschland aktiv vorantreiben. Im Mittelpunkt der Studie steht, wie die Unternehmen den Stand heute beurteilen und welche wirklichkeitsnahen Forschungsansätze für die Zukunft interessant sind.

Für eine Bestandsaufnahme, welche Konzepte in deutschen Unternehmen auch tatsächlich umgesetzt wurden, führen die Institute von 15. Oktober bis 30. November 2004 eine Unternehmensbefragung unter unten stehendem Link durch. Alle Unternehmen, die bereits Erfahrungen mit dem Thema Wissensmanagent gesammelt haben, sind eingeladen, sich daran zu beteilige.

Neben Bestimmung des Ist-Zustands wird sich die Studie auch der zukünftigen Relevanz des Themenfelds widmen. Das Interesse gilt dabei den zentralen Problemstellungen bei der Implementation von Wissensmanagement im Unternehmen und den Strategien und Lösungsansätzen, mit welchen diesen begegnet werden kann. Ziel ist, aufbauend auf den vorhandenen Strukturen, Wege zu definieren, die einen optimalen Einsatz gewährleisten.
Die Teilnehmer der Befragung erhalten ein qualitatives Direkt-Feedback, welches ihre Antworten mit dem Durchschnitt der bisherigen Antworten in Beziehung setzt. Dadurch ist ein Vergleich mit anderen Unternehmen möglich, um den Standpunkt des eigenen Unternehmens bezüglich der Themen Wissen und Information zu definieren. Zusätzlich wird nach Abschluss der Studie eine Kurzfassung der Ergebnisse an alle Teilnehmer versendet.

Ansprechpartnerin:

Kathrin Schnalzer
Fraunhofer IAO
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon 0711/970-2191, Telefax -2299
E-Mail: kathrin.schnalzer@iao.fraunhofer.de

Tanja Vartanian M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer-studie.de

Weitere Berichte zu: Fraunhofer-Instituten Wissensmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie