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PCs mit zweistelligem Absatzplus

19.10.2004


Marktforscher sehen übereinstimmend Dell vor HP



Der weltweite PC-Markt hat auch in den vergangenen drei Monaten seinen Erfolgslauf fortgesetzt. Vor allem dank starker Nachfrage aus dem Unternehmensbereich und in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA - Europe, Middle East and Africa) konnten rund um den Globus 44,2 Mio. Rechner verkauft werden - ein Plus von fast zwölf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dabei hat sich unter den Anbietern Dell mit einem Marktanteil von 18,2 Prozent vor Hewlett-Packard (HP) behauptet. Dies hat das Marktforschungsinstitut IDC errechnet.



Die IDC-Ergebnisse werden von den Untersuchungen der Marktforschungsgruppe Gartner bestätigt, die zu ähnlichen Ergebnissen kommt, berichtet der Branchendienst Cnet. Laut Zahlen von Gartner, das eine von IDC abweichende Zähl-Methodik verwendet, wurden im dritten Quartal 46,9 Mio. PCs verkauft, ein Plus von 9,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch Gartner sieht in der Hitliste der Anbieter Dell eindeutig vor HP.

Auch in den Gründen für das anhaltende Wachstum bei den Rechnern sind sich die Marktforscher einig: "Die Nachfrage aus dem Geschäftskunden-Bereich war das Rückgrat der Entwicklung", sagte IDC-Analyst Roger Kay. Bei den Anbietern konnte Dell im Jahresvergleich um 20,7 Prozent zulegen. Das texanische Unternehmen kam in Q3 mit knapp über acht Mio. verkauften PCs auf einen weltweiten Marktanteil von 18,2 Prozent. HP auf Rang zwei musste sich mit 7,2 Mio. abgesetzten Rechnern und einem Marktanteil von 16,2 Prozent damit eindeutig geschlagen geben. Im Jahresabstand legte das Unternehmen um 9,1 Prozent zu.

Platz drei ging bei den Anbietern an IBM (2,6 Mio. verkaufte PCs, Marktanteil sechs Prozent) vor Fujitsu Siemens (1,7 Millionen, Marktanteil 3,9 Prozent) und Toshiba (1,6 Millionen, Marktanteil 3,6 Prozent). Auch die Marktforschungsgruppe iSuppli sieht den PC-Markt mit zweistelligen Zuwachsraten und hat bereits ihre Schätzungen für das Gesamtjahr vorgelegt. Demnach sollen 2004 insgesamt 191,4 Mio. PCs weltweit ausgeliefert werden, ein Plus von 13,4 Prozent. Wegen zunehmenden Preiskampfes wird der Umsatz etwas weniger wachsen und zwar um zwölf Prozent auf 132,8 Mrd. Dollar, teilte iSuppli mit.

Georg Panovsky | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.idc.com/getdoc.jsp?containerId=pr2004_10_16_135807
http://www.gartner.com
http://www.isuppli.com

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