Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die i-Generation - eine neue Zielgruppe wird entdeckt

29.09.2004


Bisher umfangreichste europaweite Studie von Yahoo! zur Internetgeneration. Detaillierte Ergebnisse werden im November 2004 der Öffentlichkeit vorgestellt

... mehr zu:
»Internetgeneration »Social

Die i-Generation rückt als neueste Zielgruppe in den Fokus der Marketingstrategen. Als erstes Unternehmen schließt Yahoo! die bisher umfangreichste pan-europäische Studie zu der Generation ab, die seit frühester Jugend mit dem Internet vertraut ist.

Was sind die Merkmale der Internetgeneration? Was denken und fühlen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die mit dem Internet groß geworden sind? Yahoo! befragte im Zeitraum von März bis Juni 2004 mehr als 4.000 Personen im Alter zwischen 16 und 34 Jahren zu ihrem Verhältnis zum Internet und modernster Technologie als auch zu ihrem Selbstverständnis, ihren Träumen und ihrer Motivation. Die Studie wurde zeitgleich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien durchgeführt. Erstmals liegen damit umfangreiche Informationen zur i-Generation vor, bei der "i" für Internet, Individualität und Independence steht und die europaweit auf mehr als 50 Millionen Mitglieder geschätzt wird.


Derzeit wertet Yahoo! die Umfragedaten in den einzelnen europäischen Märkten aus und wird die detaillierten Ergebnisse der Studie im November 2004 der Öffentlichkeit präsentieren. Auf Basis der vorliegenden Ergebnisse lassen sich aber bereits heute klare Merkmale und Lebensabschnitte für die Repräsentanten der i-Generation definieren.

Sechs Merkmale der i-Generation

1. Digital eingestellt - IPod, PDAs, Wi-Fi und 4G bilden den Lebensnerv der i-Generation. Ihre Mitglieder wollen nicht ohne Internet und Breitbandzugang leben, sondern sowohl zu Hause als auch unterwegs "online" gehen können. Für die i-Generation ist Technologie gleichbedeutend mit Lebensgefühl.

2. Europäisch - Die Vorstellung von einem Europa als "Vereinigte Staaten von Europa" rückt immer stärker in den Vordergrund, teilweise als Reaktion auf die US-Außenpolitik, teilweise aufgrund günstigerer Flugpreise, E-Mail-Kommunikation und Mobiltelefone, die das Reisen und die Kommunikation weltweit einfacher gestalten.

3. Selbstbezogen (aber nicht selbstsüchtig) - Stärker empfundene "Selbst"-Verantwortung bringt eine "Do-it-yourself"-Kultur hervor und führt zu einer Schwerpunktverschiebung im persönlichen Streben vom Materiellen hin zum Emotionalen. Diese Generation verspürt das Bedürfnis, sich selbst in Form von Hobbys wie künstlerisches Gestalten und Sammeln zum Ausdruck zu bringen. Computer ermöglichen größere Kreativität - Filme und Musik können online zusammengestellt und bearbeitet werden.

4. Unter Zeitdruck - Die Geschwindigkeit des modernen Lebens lässt wenig Spielraum für die schönen und angenehmen Dinge des Lebens - eine Tatsache, die den Erfolg von Online-Diensten erklärt. Die i-Generation erledigt ihre Bankgeschäfte in der Nacht und arbeitet am Wochenende von zu Hause aus.

5. Markenorientiert - Die Mitglieder der i-Generation haben die Wahl zwischen unzähligen Marken und sie haben in der Tat ein Gefühl dafür entwickelt, welche die richtige für sie ist: Sie entscheiden über "in" und "out". Marken, mit denen sich ethische Grundsätze verbinden, liegen bei ihnen hoch im Kurs. Die i-Generation legt großen Wert auf Marken, möchte jedoch nicht in eine Schublade geschoben werden. Die i-Generation definiert das Nicht-cool-sein als neue Form von Coolness.

6. Social Sparks - Die Social Sparks begründen und fördern die i-Generation. Sie sind der personifizierte Trend und setzten somit Impulse. Sie sind völlig unabhängig und ihrer Zeit weit voraus. Social Sparks bestimmen, was "hip" und "in" ist. Sie leben den Trend und kommunizieren diesen in ihr soziales Umfeld, wo er aufgegriffen und nachempfunden wird. Sie wollen nicht ohne Internet leben, für sie ist es gleichbedeutend mit Lebensgefühl.

Für Bob Ivins, European Research Director bei Yahoo!, ist "diese Altersgruppe eindeutig am wichtigsten für Yahoo!, sie leistet aber auch einen bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft". Die Studie zur i-Generation werde daher fortgesetzt, um den Umgang der i-Generation mit Technologie zu untersuchen. Darüber hinaus soll in weiteren Untersuchungen ermittelt werden, welches Bild diese Generation von sich selbst entwirft.

Patricia Rohde | Yahoo! Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.yahoo.com

Weitere Berichte zu: Internetgeneration Social

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Zirkuläre Wirtschaft: Neues Wirtschaftsmodell für die chemische Industrie?
28.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT

nachricht Unternehmen entwickeln sich zu Serviceanbietern
25.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

International führende Informatiker in Paderborn

21.08.2017 | Veranstaltungen

Wissenschaftliche Grundlagen für eine erfolgreiche Klimapolitik

21.08.2017 | Veranstaltungen

DGI-Forum in Wittenberg: Fake News und Stimmungsmache im Netz

21.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

22.08.2017 | Physik Astronomie

Forscher beschreiben neuartigen Antikörper als möglichen Wirkstoff gegen Alzheimer

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Virus mit Eierschale

22.08.2017 | Biowissenschaften Chemie