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Medienresonanz der Top-50-Kanzleien unter der Lupe

21.09.2004

Linklaters Oppenhoff & Rädler stehen im deutschlandweiten Vergleich der Kommunikationsaktivitäten der Top-50-Kanzleien auf Platz Eins, vor Clifford Chance und Freshfields Bruckhaus Deringer. Das ergab eine Studie des Medienbeobachters Landau Media, Handelsblatt und Mummert Communications. Untersucht wurde die Effizienz der Pressearbeit der 50 größten Rechtsanwaltskanzleien Deutschlands auf Basis einer Analyse der regionalen und überregionalen Tagespresse, Wirtschafts- und Publikumsmedien im Zeitraum von August 2003 bis Juli 2004.

Während das Ranking der meistzitierten Kanzleien von Linklaters mit 190 Nennungen angeführt wird, kommen Clifford Chance und Feshfields im gleichen Zeitraum auf 164 bzw. 163 Presseveröffentlichungen. Erstmals unter den Top-Ten: die Kanzleien Flick Gocke Schaumburg auf Platz 6, Gleiss auf Platz 7 und Baker & McKenzie auf Platz 10. Am häufigsten nutzten Anwälte die Möglichkeit, sich als Experten in Pressebeiträgen zu äußern und Statements zu Fragen ihres Rechtsgebietes abzugeben. An zweiter Stelle der genutzten PR-Instrumentarien folgen Erwähnungen in Zusammenhang mit aufsehenerregenden Prozessen oder renommeeversprechenden Mandaten. Deutlich Nachholbedarf haben Juristen hierzulande bei Interviews, die nicht mal ein Prozent der untersuchten Artikel ausmachten, sowie beim Einsatz von Studien in der Pressearbeit.

Insgesamt sind die Kanzleien in der Wirtschafts- und Publikumspresse unterrepräsentiert. Uwe Mommert, Vorstand der Landau Media AG in Berlin, sagt: "Das volle Potenzial professioneller Kommunikation wird bei weitem noch nicht ausgeschöpft." "Das Interesse und die Aufmerksamkeit der Medien für juristische Themen ist da. Mit professioneller Aufbereitung und breiterem PR-Instrumentarium könnten viele Kanzleien deutlich bessere Ergebnisse erzielen", so Mommert weiter. Und Jörg Forthmann, Geschäftsführer der PR-Agentur Mummert Communications in Hamburg, rät: "Die Kanzleien sollten Themen besetzen und - wie Unternehmensberater Studien und Umfragen als PR-Instrumente einsetzen."

Die Studie "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit großer Rechtsanwaltskanzleien 2004" wird herausgegeben von Handelsblatt, Mummert Communications und Landau Media und kann unter info@landaumedia.de bzw. info@mummert.de angefordert werden.

Beate Kiep | Landau Media AG
Weitere Informationen:
http://www.landaumedia.de

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