Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frankfurt, München und Wiesbaden sind die Beraterstädte Deutschlands

21.09.2004


Das Rhein-Main-Gebiet stellt neben München die größte Agglomeration von Beratungsunternehmen dar und Frankfurt und Wiesbaden sind die beiden wichtigsten Beraterstädte in der Rhein-Main-Region. Dies ist eine Erkenntnis der aktuellen Studie "Unternehmensberatung - Reputation, Netzwerke, Honorare und Unternehmenserfolg" der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Mit einer Vollerhebung von 1.400 Beratungsunternehmen handelt es sich nach Angaben der Universität um eine der größten Untersuchungen im deutschen Beratungsmarkt. Die Studie kann per E-Mail an beraterstudie@univentures.de oder unter www.univentures.de/studien angefordert werden (140 Euro).

Die Studie des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeographie deckt unter anderem eine erhebliche Diskrepanz zwischen den Angaben der Beraterverbände und der amtlichen Statistik auf. Während der Dachverband der europäischen Beraterverbände (FEACO) das Marktvolumen für Deutschland für das aktuellste Jahr, für das Vergleichszahlen vorliegen (1999), mit 10,9 Mrd Euro veranschlagt, weist die offizielle Umsatzsteuerstatistik mit 21,6 Mrd Euro ein fast doppelt so großes Marktvolumen aus. Der Vergleich macht deutlich, dass etwa zwei Drittel aller Unternehmen und über 60 Prozent aller beschäftigten Berater von der Verbandszählung schlichtweg unterschlagen werden. Die Differenz erklärt sich dadurch, dass kleine und mittelständische Berater, die das Gros des Marktes darstellen, auf Verbandsseite keine Berücksichtigung finden. Zieht man die mittelständischen Berater hinzu, lässt sich für das Vergleichsjahr feststellen: 11 Prozent des Umsatzaufkommens der Beratungsunternehmen in Deutschland entfällt auf das Rhein-Main- Gebiet - überproportional viel gegenüber dem Anteil der Region von 8,8 Prozent an der gesamten Wirtschaftskraft der Bundesrepublik.

Die geografische Vorrangstellung des Rhein-Main-Gebiets sieht die Studie auch in der hohen Konzentration multinationaler Beratungsgesellschaften. Jeweils ein Drittel der in Deutschland 25 größten Consultingunternehmen aus den Bereichen Managementberatung sowie IT-Beratung und Systemintegration haben den nationalen Hauptsitz in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden oder einer anderen Stadt der Rhein-Main-Metropole. Diese Konzentration wird von keiner anderen Metropolregion in Deutschland erreicht, stellt die Studie fest.

Die Studie "Unternehmensberatung - Reputation, Netzwerke, Honorare und Unternehmenserfolg" gibt als eine der größten Untersuchungen im deutschen Beratungsmarkt erstmalig einen systematischen Einblick in die Strukturen der Kundennetze von Beratern und nennt die Erfolgsfaktoren. Sie kann gegen 140 Euro unter beraterstudie@univentures.de bezogen werden. Der Herausgeber Univentures GmbH in Frankfurt am Main arbeitet an der Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft. Sie unterstützt Unternehmen, Verbände und öffentliche Einrichtungen mit Auftragsforschung sowie Beratung und Projektmanagement auf wissenschaftlich fundiertem Niveau im Bereich Geschäftsprozesse und Vertriebsstrategien.

| Univentures GmbH
Weitere Informationen:
http://www.univentures.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Preiswerte Katalysatoren finden und verstehen: Auf das Eisen kommt es an

24.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Hoffnung für Leberkrebspatienten

24.03.2017 | Medizintechnik

Innovationslabor für neue Wege in die digitale Zukunft

24.03.2017 | Förderungen Preise