Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Testergebnisse zählen mehr als Markennamen

15.09.2004


68 Prozent der Frauen bevorzugen getestete Waren


Mit der Aussage "Gute Testergebnisse sind mir wichtiger als bekannte Markennamen" stimmen 68 Prozent der Frauen zwischen 14 und 64 Jahren völlig überein. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest und anderer unabhängiger Prüfstellen sind für die Kaufentscheidung deutscher Frauen von großer Bedeutung. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe der Brigitte Kommunikations-Analyse 2004.

Interessant sind die Untersuchungsergebnisse vor allem für die Hersteller von klassischen Markenartikeln, die zunehmend der Konkurrenz von Handelsmarken ausgesetzt sind. Denn die Werte haben sich seit der vergangenen Untersuchung im Jahr 2002 rückläufig entwickelt: 58 Prozent der befragten Frauen gab an "bei größeren Anschaffungen sehr auf die Marke zu achten" und 57 Prozent bestätigen, dass sich der Kauf hochwertiger Markenartikel "letztlich immer bezahlt" mache.


Weiters sagten 61 Prozent, an Warentestergebnissen und Produktvergleichen interessiert oder sehr interessiert zu sein. Besonders jüngere und besser Verdienende legen größten Wert auf Testberichten. 83 Prozent der Frauen zwischen 30 und 49 Jahren sagten, häufig "mit günstigen Produkten ohne bekannten Namen" gute Erfahrungen gemacht zu haben. Zum Vergleich teilten diese Ansicht 77 Prozent der 14- 29 Jährigen. Auch 76 Prozent der Frauen aus der höchsten Einkommensklasse (Haushalts-Nettoeinkommen über 3.000 Euro) haben bereits gute Erfahrungen mit günstigen Produkten ohne bekannten Namen gemacht. Außerdem zeigen höchstverdienende Frauen mit 66 Prozent das größte Interesse an Testergebnissen.

Bei Kosmetik und Lebensmitteln sind Tests und Gütesiegel weniger gefragt, da sich nur 39 Prozent der Frauen bei Kosmetikprodukten nach Warentest-Ergebnissen richten und Gütesiegel nur noch 54 Prozent die Auswahl bei Lebensmitteln erleichtert.

An der Befragung, die zwischen November 2003 und Januar 2004 stattfand, nahmen 5.090 Personen teil. Die Umfrage haben MediaMarktAnalysen und Ipos durchgeführt und eine zweite Befragungswelle mit 1.518 Interviews im April und Mai 2004 wurde von ISBA übernommen.

Cavita Bolek | pressetext.austria

Weitere Berichte zu: Gütesiegel Markenname Testergebnis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Diabetesmedikament könnte die Heilung von Knochenbrüchen verbessern
17.03.2017 | Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke

nachricht Soziale Phobie: Hinweise auf genetische Ursache
10.03.2017 | Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE