Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Pop-ups stören massiv Internet-Benutzer

14.07.2004


Umfrage zeichnet negatives Bild



Pop-ups erfreuen sich keiner großen Beliebtheit unter Internet-Benutzern, berichtet der Media Guardian in Bezugnahme auf eine Studie der britischen IT-Consulter Bunnyfoot Universality. Neun von zehn Menschen, die auf ein Pop-up klicken, tun dies sogar, um es zu schließen und viele Marken setzen noch immer auf diese Werbeform, womit sie sich selbst auch Schaden zufügen, so Rob Stevens von Bunnyfoot. Ein neuer Trend, eine unübersichtliche und verwirrende Gestaltung in die Pop-ups zu integrieren, verstärke die negative Wahrnehmung zusätzlich. Investitionen in Pop-up-Werbungen bedeute nicht nur Geldverschwendung, sondern schädigen das Image einer Marke in deren Integrität. Der Grundtenor unter den Befragten: Niemand äußerte sich in irgendeiner Weise positiv über Pop-ups.

... mehr zu:
»Logo »Pop-up »Pop-up-Werbung »Website »Werbeform


In der Studie wurde eine prämierte Werbung des italienischen Sportartikel-Herstellers Umbro untersucht, die nach Angaben des Unternehmens eine Clickthrough-Rate von 20 Prozent hat. Im Rahmen der Untersuchung wurde jedoch festgestellt, dass bloße zwei Prozent auf die Umbro-Website weiterkamen und die restlichen 18 Prozent der Pop-ups nur zwecks Schließung anklickten. Während der Fußball-EM Euro 2004 war dieses Pop-up weit verbreitet und noch dazu benötigten User im Durchschnitt fast eine Minute, um es zu schließen, im Gegensatz zu den herkömmlichen 2,5 Sekunden, die für das Schließen gebraucht werden.

Weitere Ergebnisse der Studie, wo 36 Personen in mehreren Punkten über zwei Websites befragt wurden, zeichnen ein negatives Bild von Pop-ups. Das Logo oder der Namen der Firma wurde nur von zwei Prozent wahrgenommen und 50 Prozent der Werbungen wurden geschlossen, bevor sie noch fertig geladen waren. 35 Prozent wurden sogar zur Gänze ignoriert. Die durchschnittliche Zeit, die bis zur Schließung eines Pop-ups verging, betrug in der Erhebung 2,5 Sekunden. Die durchschnittliche Zeit bis zum Erscheinen der Firmennamen oder dem Logo in den verschiedenen Pop-up-Werbungen war 8,2 Sekunden. Userinnen und User fühlen sich generell gestört von dieser Werbeform und sehen die eigene Intelligenz in Frage gestellt und sich der Entscheidungsfreiheit beraubt. Pop-ups würden generell Irritationen hervorrufen, wenn sie inhaltlich nicht zur jeweiligen Website zuzuordnen sind.

Franz Ramerstorfer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://media.guardian.co.uk
http://www.bunnyfoot.com

Weitere Berichte zu: Logo Pop-up Pop-up-Werbung Website Werbeform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Studie zu Bildungsangeboten für die Industrie 4.0 in Österreich
05.02.2018 | Fachhochschule St. Pölten

nachricht Schildkrötengehirne sind komplexer als gedacht
05.02.2018 | Eberhard Karls Universität Tübingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Im Focus: Das VLT der ESO arbeitet erstmals wie ein 16-Meter-Teleskop

Erstes Licht für das ESPRESSO-Instrument mit allen vier Hauptteleskopen

Das ESPRESSO-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile hat zum ersten Mal das kombinierte Licht aller vier 8,2-Meter-Hauptteleskope nutzbar gemacht....

Im Focus: Neuer Quantenspeicher behält Information über Stunden

Information in einem Quantensystem abzuspeichern ist schwer, sie geht meist rasch verloren. An der TU Wien erzielte man nun ultralange Speicherzeiten mit winzigen Diamanten.

Mit Quantenteilchen kann man Information speichern und manipulieren – das ist die Basis für viele vielversprechende Technologien, vom hochsensiblen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auf der grünen Welle in die Zukunft des Mobilfunks

16.02.2018 | Veranstaltungen

Smart City: Interdisziplinäre Konferenz zu Solarenergie und Architektur

15.02.2018 | Veranstaltungen

Forschung für fruchtbare Böden / BonaRes-Konferenz 2018 versammelt internationale Bodenforscher

15.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

17.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Strategien zur Behandlung chronischer Nierenleiden kommen aus der Tierwelt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics