Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Überdurchschnittlicher Gehaltszuwachs bei IT-Top-Managern

30.06.2004


CIOs verdienen bis zu 30.000 Euro mehr als ihre Kollegen in anderen IT-Führungspositionen / Grund liegt im Paradigmenwechsel vom EDV- Leiter zum Manager der Informationstechnologie / Erfolgsabhängige Gehaltsanteile steigen

Während die Einkommen von IT- Führungskräften im vergangenen Jahr nur mäßig gestiegen sind, legten die Bezüge von Top-Managern in der Informationstechnologie stärker zu: Vom 1. Februar 2003 bis 31. Januar 2004 erhöhte sich das Grundgehalt von CIOs und IT-Managern im Durchschnitt um drei Prozent. Die Grundgehälter anderer IT-Führungskräfte, etwa im Bereich Multimedia oder Anwendungsentwicklung, stiegen hingegen nur um rund 2,1 Prozent. Damit verdient ein CIO oder IT-Top-Manager bis zu 30.000 Euro mehr als eine Führungskraft anderer IT-Bereiche. Dies berichtet das IT-Wirtschaftsmagazin "CIO" in seinem aktuellen Heft (Ausgabe 7/2004, EVT: 5. Juli). "CIO" beruft sich auf die "Vergütungsstudie 2004 für Führungs- und Fachkräfte in der Informationstechnologie", deren Daten dem IT-Wirtschaftsmagazin von der Personalberatung Kienbaum exklusiv zur Verfügung gestellt wurden.

Laut der Untersuchung, für die 5.412 Personen befragt wurden, verdienen IT-Top-Manager im Jahr bis zu 115.000 Euro und IT-Leiter rund 95.000 Euro. Demgegenüber hat die Führungskraft eines IT- Betriebes in der Regel ein Einkommen von 86.000 Euro und ein Leiter Multimedia/Internet sogar nur eines von etwa 78.000 Euro. Der Grund für die kräftigen Zugewinne bei den Top-Manager-Gehältern: Die stärkere Orientierung an Management-Anforderungen im IT-Bereich, meint "CIO". Der Paradigmenwechsel vom EDV-Leiter und Kistenschieber zum CIO und Prozessoptimierer drücke sich auch im Gehaltsgefüge aus.

Die Untersuchung der Gummersbacher Personalberater ergab allerdings auch, dass es innerhalb der Einkommensgruppen kräftige Schwankungen gibt. Ursachen für die Spannbreite sind die Branchenzugehörigkeit, die Mitarbeiterzahl von Unternehmen und IT-Abteilung sowie die Ausstattung des IT-Systems. Auch SAP-Kenntnisse beeinflussen das Gehalt.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Die variablen, vom Erfolg abhängigen Gehaltsbestandteile, haben zugenommen. Belief sich die variable Vergütung im vergangenen Jahr nur auf 11.500 Euro (elf Prozent), erhielten laut Studie im Untersuchungszeitraum 56 Prozent aller Führungskräfte variable Anteile am Gehalt, die im Schnitt zwölf Prozent vom Gesamtgehalt und 12.100 Euro betrugen. Christian Näser, Geschäftsführer bei Kienbaum, prognostiziert auch für dieses Jahr einen weiteren Anstieg - wenn auch einen langsamen. "Viele Unternehmen schrecken vor dem vermeintlich hohen Aufwand, wie Ziele zu definieren und Pflichtenhefte einführen, zurück", erklärt Näser gegenüber "CIO".

Horst Ellermann | CIO
Weitere Informationen:
http://www.cio.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Studien Analysen:

nachricht Der Klang des Ozeans
12.01.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Verstädterung wird 300.000 km2 fruchtbarsten Ackerlands verschlingen
27.12.2016 | Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Studien Analysen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

17.01.2017 | Physik Astronomie

Wasser - der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

17.01.2017 | Geowissenschaften

Kieselalge in der Antarktis liest je nach Umweltbedingungen verschiedene Varianten seiner Gene ab

17.01.2017 | Biowissenschaften Chemie